Pizzatag

Heute also Kinder zur Kita bringen, dann Arbeit bis kurz nach fünf. Dann… PIZZA!

Die Kinder sind mittlerweile richtig gut darin. K2 hat leidenschaftlich ihren Teig ausgerollt, gedreht, eingeteilt, und… „Uuund jetzt noch Rollen!“. Der war am Ende fast transparent, so dünn war er. Unser Pizzarezept ist mittlerweile aber auch in alle Richtungen verfeinert: Rezept, Mehlsorte, Sauce, Käsesorte, Ofen. So hatte jedes Kind am Ende eine eigene Minipizza gemacht und sowohl die als auch unsere großen waren richtig lecker. Da schmeckt selbst mir die ganz einfache Margherita.

Sonntag

Am Morgen hab ich erstmal den Mann lange ausschlafen gelassen. Die Kinder haben PJ Masks geguckt und sich wahlweise als An Yu oder Elsa verkleidet und geschminkt. Dann noch Animal Kingdom. K1 sagt, das ist ein bisschen wie in den Zoo gehen. Dann hat sie sich noch als weiße Katze verkleidet. Und geschminkt. Die Verkleidekiste und die Theaterschminke haben hier echt Hochkonjunktur.

Wir haben die Küche zuendegeputzt und weil ich den Staubsaugerroboter durch die Wohnung geschickt habe habe ich auch gleich noch alles gewischt. Frühjahrsputz schon fast erledigt! Dann habe ich seit langer Zeit mal wieder Currywurst-Pommes-Majo beim Imbiss geholt. Wir wollen es mit der Hausarbeit ja nicht übertreiben!

Nachmittags hat K2 ein Kurzschläfchen im Kinderwagen gemacht, sodass ich auch noch zu einem Spaziergang gekommen bin. Joa, heute war doch ein ganz guter Tag.

Morgen geht es los mit 2 Wochen täglich 8 Stunden Kundentermin. Eigentlich wollten wir dieses Mal wenigstens eine Woche vor Ort sein, dann haben wir uns doch alle einvernehmlich fürs geringere Risiko und nur einen Präsenztag entschieden. Infektionsrisikomäßig definitiv die bessere Option, aber ganz ehrlich, wie schon im Herbst habe ich mich wirklich auf 4 Hotelnächte, Abendessen im Restaurant, danach noch kurz im Spa in die Sauna, gefreut. Würde ich bei den aktuellen Werten eh nur mit Bauchschmerzen oder lieber gar nicht machen, von daher ist das schon okay. Aber, ach. Irgendwann wieder. Irgendwann.

Farbenspiele und Heimwerkern

Heute war ein ziemlich träger Tag. Ich weiß gar nicht mehr, wir wir das früher geschafft haben, jeden Tag am Wochenende unterwegs zu sein. Ich vermisse das so sehr.

Dennoch: K1 wollte gern mit gefärbten Wasser experimentieren und das haben wir auch gemacht:

Mein Versuch, ne Dünnschichtchromatographie von Filzstifttinte hinzubekommen, scheiterte daran, dass lila offenbar ein einzelnes Pigment ist, getrennt hat sich da nix. Nochmal mit schwarz probieren. Aber es hat echt Spaß gemacht, mich wieder mit meinen Biochemikerinnenwurzeln auseinanderzusetzen und eine Pipette in die Hand zu nehmen. Und zu den Kindern: Früh übt sich! Und Spaß macht es auch.

Das zweite Projekt des Tages war das Pflanzregal, das ich mir ausgedacht hatte:

Ebenfalls unter tatkräftiger Mithilfe der Kinder entstanden. Fehlt nur noch warmes Wetter und die Pflanzen!

Den halben Tag lang haben die Kinder mit selbstgebastelten „Himmel und Hölle“-Spielen verbracht, K2 hat ihres so oft gefaltet, wieder auseinandergeklappt und bemalt, dass es jetzt aussieht wie mindestens 30 Jahre alt. Diese Hingabe, es ist so cool mitanzusehen! K1 hat uns ungefähr 50 Mal gebeten „Sag mal eine Zahl zwischen 1 und 8!‘. Manche Spiele verlieren auch über Generationen nicht ihren Reiz.

Beste Geschwister

Die nächsten fünf Wochen werden potentiell arbeitsreich. Also, die nächsten zwei Wochen auf jeden Fall. Danach – mal sehen.

Heute hab ich mal wieder Phở bò beim Vietnamesen geholt. Moaaaar, so lecker. Den kinderfreien Nachmittag habe ich eher verschlafen, wenigstens bin ich dafür jetzt einigermaßen fit.

Ich möchte mal wieder über die Kinder schwärmen. Die sind nämlich ein wirklich tolles Geschwisterteam geworden, oder sind es immernoch, und das macht mich wirklich richtig froh. So habe ich mir das gewünscht.

K2s größtes Idol und beste Freundin ist ihre große Schwester. Die meiste Kleidung kaufe ich aktuell direkt in 92 und 116, weil sie meistens „wie K1!!!“ angezogen sein will. Wenn K1 malt, möchte sie fast immer mitmachen. Gestern haben sich zum Beispiel beide Kinder PJ Masks Masken gebastelt. Wenn K1 ein Pflaster braucht, will K2 auch eins, an genau der gleichen Stelle. Wir nennen das „Solidaritätspflaster“. K2 freut sich, wenn die beiden sich nach der Kita wiedersehen, und ab und zu nimmt sie sogar ihre Schwester in den Arm und drückt sie ganz fest.

K1 möchte zwar manchmal ohne Störung durch ihre wuselige Schwester mit ihrem Playmobil spielen, aber wenn sie mal einen halben Tag nicht bei ihr ist, vermisst sie sie schon. Wenn K3 mit der Schere schneiden oder prickeln möchte, sorgt sie sich sehr um sie und passt auf, sodass wir ihr schon sagen, dass das unsere Aufgabe ist, auf sowas aufzupassen. Wenn die beiden mal das gleiche Spielzeug oder Verkleidung wollen, bekommt sie es immer öfter hin, ihr etwas zum Tausch anzubieten oder sich anderweitig mit ihr zu einigen. Manchmal hilft sie ihr sogar beim Anziehen oder „lackiert“ ihr die Fingernägel mit Wachsmalstiften.

Seit das Kinderzimmer renoviert ist, ist es richtig zum „gemeinsamen Zimmer“ geworden, mit den Betten als eigene Bereiche, und nicht mehr „K1′ Zimmer in dem K2 halt auch ist“. So sollte es auch sein.

Bei allen kleinen täglichen Streitereien und dem Trubel mit zwei Kindern ist das schon auch ziemlich sehr schön.

Ärztin und Arbeit

Ich hab Kopfschmerzen. Meh.

Nachdem ich die Kinder heute in der Kita abgegeben hatte, fuhr ich weiter zur Hausärztin, wo ich sehr lange wartete für einen sehr kurzen Termin. Die Hälfte der Zeit bei einem Spaziergang durch den Schneeregen, weil Pandemie halt. Der Termin war jedenfalls okay und in 2 Wochen wird mir ein harmloses Hautdingsi entfernt.

Arbeit daher halt entsprechend spät angefangen, aber alles geschafft.

Zwischendurch habe ich noch den Sperrmülltermin festgemacht und das Babybett per Kleinanzeigen verkauft (OMG Abschied von der Babyzeit!), bevor es auch da landet darf es also noch ein weiteres Baby beherbergen, das ist doch ein schöner Gedanke.

Am Abend waren wir beide wieder müde und erschöpft, deshalb heute auch früh ins Bett. Nacht!

Aprilschneegestöber

Wir wachen zu Schneegestöber auf, das den Januar vor Neid erblasssen lassen würde. Richtig riesige Flocken. Folglich entscheiden wir, den Sommerreifenwechseltermin für heute abzusagen. K2 ist höchst begeistert vom Schnee.

Der Mann bringt die mittlerweile wieder schnupfen- und hustenfreien Kinder zur Kita. Ich habe wegen des Reifentermins schon um 6 angefangen zu arbeiten, bin also gut in der Zeit. Ich überlege, in der freien Zeit Ramen zu kochen, was aber an fehlenden Zutaten scheitert. Mist.

Nachmittags hole ich die Kinder ab, Spielplatz geht leider nicht weil ich mich zu dünn angezogen habe und da noch alles nass ist. Also ab nach Hause. Während die Kinder fernsehen, schlafe ich auf dem Sofa ein, und ich kann normalerweise tagsüber total schlecht einschlafen. Muss wohl doch müde sein.

Der Mann muss Überstunden machen und so bereite ich Abendbrot vor. K1 ist ein Löwe und isst deshalb „nur Fleisch, Papa!“ und K2 verdrückt fast zwei gekochte Eier „Oh… da, Mama! Ein Eier! Möchte selber pellen! Das blaue!!!“. Ommmmmmmm.

Während der Mann die Kinder ins Bett bringt, stelle ich noch etwas in die Kleinanzeigen und bestelle Sperrmüll. Ich blogge, der Mann montiert unseren neuen Laptophalter. Ich hätte noch 5000 Dinge zu tun, aber ich bin müde. Also ab ins Bett. Der Schnee ist schon wieder komplett getaut – ich bin gespannt, welches Wetter uns morgen früh erwartet.

Hagel?! – oder: WMDEDGT April 2021

Huch! Ich habe doch glatt gestern vergessen, dass der fünfte des Monats war. Also gut, dann ergänze ich diesen Post jetzt noch um ein wenig Tagebuchblog. Dafür mache ich das doch jetzt schon zu lange! Mehr vom WMDEDGT-Tag finden Sie wie jeden Monat bei Frau Brüllen.

Also. Ostermontag. 6:00 Die Kinder wachen auf, der Mann darf ausschlafen. Ich bereite Frühstück zu und mache es mir danach mit den Kindern auf dem Wohnzimmersofa gemütlich und wir schauen Netflix. Ich döse noch ein wenig.

8:15 Zeit, den Mann zu wecken und in den Tag zu starten. Wir dümpeln ein wenig vor uns hin – eigentlich wäre das so ein Tag, an dem wir uns erst gegen Mittag aus dem Bett schälen. K2 macht Schabernack und wir müssen doch alle Naselang aufstehen.

Am Vormittag fängt es an zu hageln. Gut, dass wir auf die Wettervorhersage geachtet haben und gestern noch bei den Großeltern im Garten waren. Jaja, diese Frühlingshagelschauer, wer kennt sie nicht? Gut, dass wir morgen Sommerreifen kriegen. Haha.

Ein Teil dieser Wochenendträgheit kommt bei mir aber auch durch dieses allgemeine Freizeitmotivationsloch. Normalerweise hätten wir so einen Schlechtwettertag im Schwimmbad oder in der Sauna verbracht oder wären an den Tagen mit besserem Wetter im Tierpark gewesen. So halt… Spazierengehen. Toll. Ich wäre wirklich, wirklich sehr gerne in der Sauna. Seufz.

11:30 Zu Mittag essen wir Reste von gestern – da es sich um Butter Chicken und Pizza handelt ist das leckerer, als es auf den ersten Blick klingt. K2 ist sehr müde und möchte einen Mittagsschlaf machen. Ich lettere ein wenig, K1 schaut die letzten PJ Masks Folgen des Tages. Danach zeigen wir ihr noch ein paar Pixar Kurzfilme: Partly Cloudy, For the Birds und Presto. K1 gefällt Presto am besten.

Wir bereiten uns auf die nächste Woche vor, räumen auf, stellen den Staubsaugerroboter an, ich gehe in den Keller und mache eine Liste von Dingen, die auf den Sperrmüll sollen. Die Kinder möchten „als Elsa geschminkt sein“ (Lidstrich und Lippenstift).

Als das Wetter etwas besser aussieht, möchte K2 Laufrad fahren. K1 möchte erst zu Hause bleiben, entscheidet sich dann aber doch ohne jegliche Überredungsversuche unsererseits dazu, mitzukommen. Ein Jahr Pandemie und das Kind kommt freiwillig mit zum Spazieren! Das war auch gut so, denn kurz nachdem wir zurück sind hagelt es wieder.

Ich dusche mit den Kindern, wir essen zu Abend und ich bringe beide ins Bett. K2 braucht ein wenig, wie immer wenn sie Mittagsschlaf macht, aber um 9 ist Feierabend. Noch ein wenig WoW für uns Erwachsene und damit ist das Osterwochenende vorbei. Sehr entspannt, viel ausgeruht, Zeit mit Mann und Kindern verbracht. Es könnte deutlich schlimmer sein.

Ostersonntag

Frohe Ostern zusammen!

Zum Suchen im Wohnzimmer gab es dieses Jahr keinen Schokokram, sondern Playmobil: Einige kleine Pakete mit verschiedenen Wildtieren, weil besonders K1 seit einiger Zeit gerne Zoo-Dokus wie Animal Kingdom schaut und sich Playmobiltiere gewünscht hat. Und da längere Phasen zu Hause in der näheren Zukunft durchaus ein realistisches Szenario sind (bitte, bitte nicht!), haben wir uns mal nicht lumpen lassen und Elefanten, Nilpferd, Tiger und Flamingos gekauft. Für K2 gab es zusätzlich noch das Geschichtenbuch zu ihren Lieblings-Wimmelbüchern.

Nachmittags noch ein Distanzbesuch bei den Großeltern im Garten, ich bin immer noch ein wenig durchgefroren, das habe ich währenddessen gar nicht so gemerkt. Und Durst habe ich, weil ich die Maske nicht so oft abnehmen wollte. Bald sind wenigstens beide ein Mal geimpft, was kein Grund ist, die Maßnahmen sofort fallen zu lassen, aber uns wenigstens etwas beruhigen sollte.

Ruhiger Tag?

Ich hätte fast geschrieben, wir hatten einen ruhigen Tag, aber wenn ich so drüber nachdenke, haben wir trotzdem ziemlich viel geschafft.

Morgens durfte der Mann lang ausschlafen… sogar ich brauchte erst um 7 aufstehen, das ist für uns ja schon fast Ausschlafen. Die Kinder haben Netflix geschaut, irgendwann war der Mann dann wach und wir haben uns um den Haushalt gekümmert, Betten abgezogen, Zimmer aufgeräumt und so. Dann Mittagessen, duschen, ruhige bildschirmfreie Mittagspause (tut auch den Kindern hin und wieder gut).

Nach der Pause habe ich mich an den Zusammenbau meiner Pflanzkästen gemacht, die wir letzte Woche gemeinsam lasiert hatten. Ich habe mir einen eigenen Tacker gekauft – warum habe ich die paar Euro nicht schon vor fünf Jahren investiert, als wir die Küchenbank gebaut haben? – und die Holzkästen von innen mit Folie ausgekleidet. Fotos davon poste ich noch, wenn alles fertig ist, aber das war jedenfalls wieder ein weiterer Schritt und bald können die Pflänzchen auch nach draußen.

Dann noch ein Spaziergang zu viert, K1 wollte mal wieder Fahrrad fahren üben, K2 fand das sehr, sehr empörend gemein und hat bitterlichst geweint, weil sie auch so ein tolles lila Fahrrad haben wollte. Zu Hause dann wieder entspannen, Finanzen regeln, Abendessen. Dann war K2 auch schon so müde, dass der Mann sie vorzeitig ins Bett brachte, und sogar K1 wollte wenig später von allein ins Bett.

Tjoa, jetzt ist es gerade mal neun, ich habe noch ein paar Kleinigkeiten erledigt und jetzt geht es noch ein wenig nach Azeroth.