Tag 148: Zwei Jahre K2!

Liebe K2,

jetzt bisz du schon zwei Jahre alt! Alles Gute zum Geburtstag, du große kleine!

Als ich dir heute morgen im Bett zum Geburtstag gratuliert habe, hat deine große Schwester sich so sehr mit dir gefreut und dich ganz fest gedrückt. Nach dem Aufstehen und ein wenig Anziehen ging es in die Küche zu deinem Geburtstagstisch:

Der Geburtstagstisch.

Viele sagen ja, das erste Lebensjahr sei das, in dem die meiste Entwicklung passiert. Auf eine Art stimmt das auch – vom gänzlich abhängigen winzigen Baby zum krabbelnden fast-Kleinkind, das Essen lernt, Spielzeug benutzt, einfach so richtig in dieser Welt angekommen ist. Das zweite Lebensjahr finde ich aber auch noch einmal ganz besonders: Das Laufenlernen, viel unabhängigere Bewegung, eine ziemlich gute Feinmotorik, und das Sprechen und Verstehen, das es dir ermöglicht, viel mehr mitzuteilen und aufzunehmen.

Du hast die wunderschönen bunten Augen deines Papas, von der Ferne sehen sie hellbraun aus, aber aus der Nähe sieht man blau, grün, braun. Deine blonden Haare haben wir mittlerweile schon ein paar Mal geschnitten, so langsam wächst der Pony heraus.

Du läufst ganz sicher und kannst seit kurzem sogar richtig hüpfen und springen, wobei du aus vollem Herzen lachst. Mit deinem Rutschauto wetzt du durch die Wohnung und das Laufrad hast du auch schon ein paar Mal getestet. Wenn wir draußen sind, hast du einen ganz schön großen Aktionsradius, du entfernst dich (wo es sicher ist) durchaus 50 Meter von uns, ohne dich umzusehen.

Fast jeden Tag lernst du neue Worte, und ganz langsam werden auch mal Zweiwortsätze daraus. Deine längsten Worte sind Eiswürfel, Feuerwehr und Nachtisch (bitte mit euphorisch hochgerissenen Armen „Natisss! ICH!“ vorstellen). Du kannst wütend „Hör auf!“ schimpfen oder mit hoher Stimme „Leetgooo?“ fragen, wenn du Let it Go hören möchtest. Du kannst ganz schön viele Namen aus euren Lieblings-Fernsehserien Paw Patrol, PJ Masks und von den Pokémon sagen (wir leben seit 10 Wochen im Pandemie-Ausnahmezustand und ihr dürft momentan recht viel Fernsehen) und viele Lebensmittel (Wasser, Apfel, Wurst, Salami, Tomate, Keks und der schon erwähnte Nachtisch) aussprechen.

Wie deine große Schwester magst du eure Playmobil-Figuren und Tiere sehr gern, nur von den ganz kleinen Blümchen und Kleinteilen müssen wir dich noch etwas fernhalten – und von den Bauwerken deiner Schwester, die du nur zu gern analysieren und auseinandernehmen würdest. Du magst deinen Stapelturm immer noch, baust gern Duplo, liebst die neue Kinderküche (sie steht neuerdings in der Küche und du nutzt sie gern nach dem Essen, um in unserer Nähe zu spielen), spielst gern auf dem Balkon mit Wasser und malst viel. Aber auch einige Puppen haben es dir angetan. Wenn wir Just Dance spielen, verkleidest du dich genau wie K1 auch. Du liebst Bilderbücher, gern auch schon die von K1 mit dünnen Seiten, ganz zuallererst das Neinhorn, Pippi Langstrumpf und den Pokédex. An Pappbilderbüchern magst du Musikbücher und die „Die Eule mit der Beule“-Reihe besonders gern. Die Bastelscheren mussten wir allerdings wegräumen, nachdem du die Schere – zum Glück nur die stumpfe aus dem Doktorkoffer – an deinen Haaren ausprobiert hast. Es gibt Sachen, die hat K1 einfach nie gemacht, und andere Dinge, bei denen es andersherum ist. Faszinierend.

Ihr Schwestern seid mittlerweile ein super Team. Klar gibt es mal Streit, aber ebenso oft lässt du dich von deiner Schwester umarmen oder herumtragen und kuschelst auch selbst mit ihr, ihr tauscht Spielzeuge oder du gibst ihr einen Keks zum Nachtisch. Mittlerweile kommt es immer öfter vor, dass ihr 20 Minuten oder eine halbe Stunde friedlich im Kinderzimmer spielt.

Nachdem du in der Kita super angekommen warst, gern hingingst und dich jeden Morgen freudig von uns verabschiedetest, verbringen wir nun durch die Pandemie sehr viel Zeit miteinander. In eineinhalb Wochen ist das vorbei, hoffentlich gehst du dann auch wieder so gern hin wie vorher.

Ich habe dich 20 Monate lang gestillt, lange war das nur noch in der Nacht der Fall, seit 4 Monaten kommst du mit einem Pre-Fläschchen pro Nacht aus und fängst sogar an, in manchen Nächten einfach gar nicht mehr danach zu verlangen. Ganz selten, wenn du doll Zahnweh hast, ist auch nochmal ein Brei dabei, ansonsten isst du alles, was wir drei anderen auch essen. Wenn es Fleisch gibt, stürzt du dich begeistert darauf, aber du findest eigentlich ziemlich zu jeder Mahlzeit etwas, was du magst.

Zufällig ergab es sich, dass ich ausgerechnet heute eure Babyschlafsäcke (in 56/62 und 62/68, also ganz ganz klein) verkauft und verpackt habe. Ein Abschied, ich bin da immer etwas melancholisch, aber die Freude darüber, dass du immer selbstständiger wirst, mehr kannst und eine eigene Persönlichkeit bist, überwiegt.

Liebe K2, ich bin so glücklich, dass du Teil unserer Familie bist.

Ich liebe dich.

Deine Mama

Tag 147: Geburtstagsvorabend

Heute vor zwei Jahren war der Tag vorm errechneten Geburtstermin von K2, ein Samstag, wir hatten den ganzen Nachmittag bei den Großeltern im Garten verbracht und ich war latent genervt von meinem Babybauch und dass ich wohl über Termin gehen würde. Hach, hach.

Die Schulung war wieder sehr interessant und gut gemacht. Ich mache mir Gedanken, ob das Hygienekonzept wirklich ausreicht, aber… tjanun. Eigentlich weiß das bisher wohl niemand so ganz genau, selbst die Experten nicht. Isso. Wenigstens hatte ich meine neue Lieblings-Sommerhose an. Mit Orangen!

So. Windelvorrat ist aufgefüllt, wir haben lecker zu Abend gegessen und nach der Twitterkneipe geht es schleunigst ins Bett. Wobei ich diejenige von uns Erwachsenen bin, die es diese Woche definitiv deutlich leichter hat. Aber wenn der Mann schon die Kinderbetreuung fast komplett übernimmt, nehme ich von der Schulung einfach möglichst viel mit und genieße die kinderfreie Zeit. Es geht ihm ja nicht besser, wenn ich ein schlechtes Gewissen habe, eher im Gegenteil.

Schade, dass K2s Geburtstag ausgerechnet in die letzte wirklich anstrengende Arbeits- und Kinderbetreu-Woche fällt. Nächste Woche habe ich außer Prüfungsvorbereitung frei, danach fängt die Kita wieder an. Aber so ist es halt. Der Geburtstagstisch ist vorbereitet!

Tag 146: Unter Leuten

Joa, 10 Wochen nach Kitaschließung, Homeoffice und allem, was dazugehört, ist selbst der introvertierteste Mensch (= ich) froh über Sozialkontakte. Ich war heute also in der Präsenzschulung und gerade müde, aber entspannt wie schon lange nicht mehr. (Ich habe ganz in Ruhe Frühstück, Mittag und ein Eis gegessen. Ist das erholsam!)

Die Angst vor Ansteckung bleibt trotzdem. Das Hygienekonzept ist, so wie ich das als Laie beurteilen kann, zumindest einigermaßen durchdacht. Die Fenster waren den ganzen Tag gekippt, die Tische waren mit ausreichendem Sicherheitsabstand aufgestellt, die auch die einzigen Orte waren, an denen wir die Maske abnehmen durften, allerdings hätte ich es noch sicherer gefunden, wenn die Maskenpflicht auch am Tisch strenger durchgezogen worden wäre. Aber Essen und Trinken muss man ja eh irgendwann, und das war nur am eigenen Tisch erlaubt. Zumindest außerhalb des Raums wurde konsequent Maske getragen und „Einbahnstraßen“ zur Essensausgabe erleichterten es, den Abstand einzuhalten. Zu allen Pausen wurden wir gerufen, wir konnten sie nicht selbst bestimmen, sodass immer nur eine einzige Gruppe „draußen“ war und wir also zumindest nur Kontakt zu den Teilnehmern unserer Schulung hatten. Ob es nun wirklich reicht, um die Ansteckungswahrscheinlichkeit ausreichend zu senken, kann ich nur hoffen.

Was mich aus feministischer Sicht erfreut hat: Es ging um die Frage, wie wir genau die Zeiten der Schulung verteilen. Der Seminarleiter hat nach unseren Wünschen gefragt, ob jemand vielleicht am letzten Tag früher abreisen muss und wir die anderen Tage dafür verlängern, ob wir früher oder später anfangen wollen… und er hat tatsächlich entschieden, meinem Wunsch (jeder Tag gleich lang um zum Abendessen daheim zu sein, lieber etwas früher beginnen, ich bin die einzige mit kleinen Kindern) zu entsprechen, weil „Familie geht vor“. YEAH!

Als ich heim kam, waren die Kinder zufrieden mit Just Dance beschäftigt und der Mann eingeschlafen. Er hat heute um 4 angefangen zu arbeiten, um genug zu schaffen, bevor die Kinder wach sind. Uff.

K2 hat jetzt, kurz vor ihrem zweiten Geburtstag, gelernt, das Gefrierfach aufzumachen. Sie friemelt ihr Fingerchen unter die Dichtung, bis die Tür aufgeht, und sagt dann ganz aufgeregt „Ei-üff-ell!“ (Eiswürfel) oder „Na-tiss!“ (Nachtisch).

K1 meinte beiläufig zu mir „Bei Bobo Siebenschläfer steht am Anfang Bobo ganz groß auf dem Fernseher.“ Ich fragte, ob sie das echt erkennen könne, und ob sie es auch schreiben kann. Voila:

MEINE BABYS!!!

Tag 145: Sonntag

Heute war nicht viel los, ich hätte mich auch nicht zu mehr aufraffen können, aber zumindest fühle ich mich jetzt sowas wie ausgeruht.

Vormittags stand ein Spaziergang „auf Abstand“ mit den Großeltern an. K1 hat das ganz toll gemacht, als wir uns verabschieden wollten, hat sie ganz von sich aus, ohne, dass wir sie in der Situation erinnern mussten, ganz feste gewunken und gerufen „Tschü-hüüüs, Oma und Opa! War schön mit euch! Bis nächsten Sonntag! Kommt gut nach Hause!“. Sie hält sich mit ihren fünf Jahren besser an die Abstandsregeln als so mancher Erwachsene.

Der Rest des Tages bestand aus gemütlichem Rumgammeln und ein wenig Hausarbeit mit Paw Patrol und Dinozug, Elefanten-App und den neuen Playmobil-Hunden, die wir für K1 bestellt haben, weil sie Paupetchaul nachspielen wollte:

Ich schaue ihr so gern dabei zu, wie sie alles ganz genau so anordnet, wie sie es haben möchte, und sie erzählt mir, was die Hunde machen und wer wer ist.

Das ist ja eine Sache, die die Kinder durch die ganze Homeoffice-Situation in kurzer Zeit lernen mussten: Sie können sich jetzt deutlich besser beschäftigen, ohne, dass jemand von uns verfügbar oder im Raum anwesend ist. Das ist wirklich schön, ich meine, nicht nur die zurückgewonnene Freiheit für uns Erwachsene – hey, am Wochenende das Zimmer wechseln können, ohne dass sich ein Kind beschwert, und einfach mal irgendwas machen, auf das ich Lust habe! – sondern auch, dass die Kinder nicht permanent darauf achten, dass sie bloß nicht alleine sind. Das stelle ich mir jedenfalls sehr stressig für ein kleines Kind vor, Bindung hin oder her. So hat K1 jedenfalls den halben Nachmittag auf ihrem Bett mit den Playmobil-Hunden gespielt und sich ein Paupetchaul-Hörspiel nach dem anderen selbst angemacht.

Der Abend war eher unerfreulich, über eineinhalb Stunden Einschlafbegleitung, das andere Kind schlief übrigens nach 10 Minuten. Naja.

Tag 144: Wandern

Wie gestern angekündigt haben wir heute endlich wieder einen Ausflug gemacht. Da unsere üblichen Ausflugsziele zwar wieder offen, aber immer noch keine Alternative für uns sind, sind wir wieder gewandert. Ich glaube, wenn die Welt irgendwann wieder normal(er) ist, werden wir diese Wanderungen in den Aktivitätenpool aufnehmen. Es gibt doch, wenn man sucht, sehr schöne Ecken hier und es kostet nichts außer Sprit oder Ticket für die Anreise. K1 war erst sehr entsetzt („Wandern? Das macht man im Wald! Und der ist dunkel! Das will ich nicht!“) aber hatte später dann doch viel Spaß und ist wieder ziemlich weit selbst gelaufen.

Also: Bergbauwanderweg Muttental.

Es gibt dort Wald zum Wandern und einen kleinen (im Moment sehr trockenen) Bach, an dem wir eine gute Stunde Dämme gebaut und Steine ins Wasser geworfen haben (So ein kleines Bächlein finde ich ja auf Wanderungen immer sehr charmant, besonders mit Kindern). Einen kleinen Snack hatten wir im Rucksack dabei.

Zwischendurch findet man immer wieder Stolleneingänge oder andere Überbleibsel des frühen Ruhrbergbaus wie Gleise und Loren, die auch mit Hinweistafeln ausgestattet sind:

Eine schöne abwechslungsreiche Strecke. Hier waren wir sicherlich nicht zum letzten Mal, zumal es mehrere Parkplätze an verschiedenen Stellen des Wegs gibt, von denen wir die unterschiedlichen Teile erkunden können – mit Kindern sind zumindest wir doch ein ganzes Stück langsamer. K1 hat den Geräuschen des Waldes gelauscht, begeistert ihren Damm gebaut, Stöcke, Steine und Tannenzapfen gesucht. K2 hat ihre Puppe im Buggy geschoben und hat eine ganz schöne Ausdauer für ihre kurzen Beinchen.

Nach dem Ausflug haben wir es uns, ehrlich gesagt, wieder einfach gemacht und auf dem Rückweg eine Pizzeria gesucht. Gegessen wurde wieder auf einem Parkplatz (natürlich weit genug vom Restaurant entfernt) im Kofferraum, das findet besonders K1 sehr aufregend.

Zu Hause waren wir alle müde, die Kinder durften Fernsehen (K1 hat heute sehr viel Abwechslung gewählt: Paw Patrol, Bobo Siebenschläfer, Dragons, Dino-Zug), da habe ich seit dieser Homeoffice-Kitaschließungs-Situation überhaupt kein Problem mehr mit, wir waren ja den halben Tag draußen unterwegs und ich bin wirklich einfach müde und möchte am Wochenende auch mal tagsüber auf dem Sofa liegen. So.

Zum Schluss noch ein wenig Aufräumerei, der Mann hat das Ersatzteil für die kaputte Waschmaschinentür (vermutlich Materialermüdung wegen dauerndem Zuknallen) montiert und ich habe Kartoffelgratin gemacht. Jetzt Bloggen, Netflix, Bett. Ich bin gespannt: K2 hat gestern Nacht und einmal letzte Woche die Nacht ohne ihr Nachtfläschchen geschafft.

Zum Schluss noch ein wenig Aufräumerei, der Mann hat das Ersatzteil für die kaputte Waschmaschinentür (vermutlich Materialermüdung wegen dauerndem Zuknallen) montiert und ich habe Kartoffelgratin gemacht. Jetzt Bloggen, Netflix, Bett. Ich bin gespannt: K2 hat gestern Nacht und einmal letzte Woche die Nacht ohne ihr Nachtfläschchen geschafft.

Vor zwei Jahren war ich hochschwanger, das Wochenende war warm und sonnig, wir saßen bei meinen Eltern im Garten und ich habe täglich darauf gewartet, dass K2 sich auf den Weg macht. Hach.

Tag 143: Nicht lieferbar

Tja, hm, um 1 hab ich geschlafen, 5:30 war ich wach, dann nochmal von 6:30 bis 7 geschlafen aber jedenfalls war das zu wenig.

Als Erstes stand der Wocheneinkauf auf dem Programm, Leute die um 8 Uhr einkaufen gehen können sich offenbar Coronamäßig recht gut benehmen. Weniger erfreulich verlief der Besuch der Apotheke, „mein“ Thyroxin ist nämlich gerade nicht lieferbar (nirgendwo), also habe ich jetzt noch x Tabletten um dem Kram hinterherzurennen und ja, ich kriege ne Riesenangst dabei. Hoffentlich richtet es ein Rezept vom Arzt über meine ursprüngliche Thyroxin-Marke.

Was aber zuverlässig ankam (schon ein wenig verrückt ist das), ist unser neuer Fernseher. Der alte fing so langsam an, nach 10 Jahren, merkwürdige Dinge zu tun. K1 war sehr traurig, dass der alte Fernseher dann wegkommt, wir sollten ihn behalten. Das zu begleiten war schätzungsweise ähnlich anstrengend wie die Montage des Fernsehers an der Wandhalterung (Nein, kein auf dem Regal stehender Fernseher in einem Raum, in dem die Kinder manchmal alleine sind). Schick, und so ein toller schmaler Rand! Trotz 4 Zoll mehr Bildschirmdiagonale wirkt er nämlich gar nicht größer.

Dann noch mit Oma skypen, Playmobil, PJ Masks und Paw Patrol für die Kinder, Ausruhen, Entrümpeln und Grillen für uns. Faszinierend, durch das Ausmustern eines Schals und einer Handtasche sind die betreffenden Schrankfächer von „muss man halt reinquetschen“ zu „einfach locker reinstellen, da hat alles Platz“ aufgestiegen.

Für morgen haben wir einen Wanderweg in der Nähe rausgesucht. Da freue ich mich schon drauf.

Tag 142: Möp

Es gibt so Tage, da muss ein Tweet für den wesentlichen Teil des Bloggens herhalten:

Tja, nicht mein Tag. K2 illustriert das ganz gut:

So ähnlich hätte ich den ganzen Tag rumhängen können, aber besser macht das auch nix. K2 hätte am liebsten den ganzen Tag auf meinem Arm verbracht.

Jetzt erstmal noch 3 freie Tage, dann noch eine ganz krasse Woche, danach wird es vielleicht, hoffentlich, leichter mit Kurzarbeit und eventuell beginnender Kinderbetreuung.

Tag 141: Schulungstag 5

Juchu, geschafft! Anstrengend (auch für den Mann, der die ganze Zeit Kinder und seine eigene Arbeit gewuppt hat), aber lehrreich.

Heute war schon um 15 Uhr Schluss, also habe ich direkt danach im Kinderzimmer ausführlich mit den Kindern gespielt und der Mann konnte sich ein wenig ausruhen. Auf Essen kochen hatten wir nu auch keine Lust mehr, also gab es heute mal Köfte und Lahmacun.

Jetzt Twitterkneipe, und zwar auf dem Balkon. Wunderbar.

Tag 140: Schulungstag 4

Tjanun, was gibt es zu bloggen? 8:15 einloggen, Mails checken, in die Schulung einloggen. Vortrag, Workshops, Besprechung wegen Kurzarbeit, zwischendurch Mittagessen vorm Laptop reinschaufeln, mehr Workshops, zack 17:45.

Danach rauchte mein Kopf, es war wieder sehr lehr- und hilfreich was ich gelernt habe, aber ich hatte Lust auf Currywurst Pommes Majo (Ja-haaa, Ruhrpott!) und der Mann fuhr zum Imbiss, während die Kinder sich freuten, dass ich endlich wieder da bin. K2 rannte direkt auf mich zu, kuschelte sich an mich und war 10 Minuten lang nicht von mir entfernbar. Ach, diese Schnuffel.

Abends 20 Minuten Beckenbodentraining, jetzt kümmere ich mich mal wieder um die Phoniebox der Kinder, die ist nämlich immer noch nicht fertig.

Tag 139: Schulungstag 3

Joah, mehr gibt’s zum heutigen Tag auch kaum zu sagen.

Es wird endlich wieder wärmer, aber ich Frostbeule friere immernoch stillsitzend vorm Laptop mit Webcam und habe die Bettdecke um meinen Körper gewickelt, so hoch, dass die Webcam sie gerade nicht zeigt. Aber ich kann schon wieder lüften, ohne zu frieren!

Die nächsten 2 Tage werden noch ungewohnt lang für mich, aber die Schulung ist wirklich lehrreich und gut gemacht, finde ich. Ich war am Anfang skeptisch, aber bin jetzt zufrieden.

Die Kinder haben mich sehr vermisst, besonders K2. Vor 2 Jahren habe ich jeden Tag sehnsüchtig auf sie gewartet. Vor 10 Jahren um diese Zeit haben wir unsere Hochzeit geplant. Hach.