Exklusivzeit

Hach, ich habe den ganzen Tag immer wieder an gestern gedacht, das war wirklich sehr toll. Wenn nicht, habe ich für nächstes Wochenende geplant, das wird sicherlich auch genial!

Ich habe heute darüber nachgedacht, dass wir, fast ohne es bewusst zu planen, mittlerweile immer wieder Exklusivzeit mit den Kindern haben. Also, jeweils ein Erwachsener mit einem Kind, natürlich. Zunächst, weil K2 momentan an alles dran will, was K1 hat und sie halt auch mal mit den kleinen Playmobildingsies spielen will, die K2 sofort futtern würde, oder Wqchsmalstifte essen, die Wünsche sind vielfältig. Aber uns tut das auch immer wieder gut, uns ganz auf ein Kind konzentrieren zu können, und auch die Kinder scheinen diese Exklusivzeit richtig aufzusaugen.

Vorhin war ich zum Beispiel mit K1 noch kurz am Sandkasten hinterm Haus. Wir haben gebuddelt, haben geminsam Gräben gegraben und Berge aufgeschüttet, glattgeklopft, mit Sand bestäubt, was Kinder im Sandkasten eben so machen. So richtig konzentriert. Wenn sie mich Mama nennt, denke ich immer noch manchmal „Wie, bin ich gemeint?!“, das kann doch gar nicht sein? Ist es aber. Ein Gefühl irgendwo zwischen „Ohje, ich bin jetzt die Erwachsene? Der Verantwortung werde ich niemans gerecht!“ und „Boooaaaah, ist das schön. Welche Ehre, eure Mama sein und euch Aufwachsen sehen zu dürfen.“

Exklusivzeit mit K2 war dann gemeinsames Duschen und Fertigmachen. Sie stand auf dem Wickeltisch, deckte ungefähr 30 Mal mit ihrem Handtuch meinen Kopf zu, zog es wieder weg und lachte kichernd. 💚

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Im Neanderthal-Museum

Heute ist ein heißer Anwärter auf den wunderschönsten Tagesausflug unseres Jahres!

Der Tag fing für mich an mit Ausschlafen. Klingt gut, oder? War es auch. Ich bin sogar um acht von selbst wachgeworden, kurz bevor der Man mich hätte wecken dürfen. Alleine geduscht habe ich auch.

Mit Sack und Pack ging es los, eine knappe Stunde Fahrt nach Mettmann ins Neanderthal-Museum. Da waren wir zum ersten Mal vor über neun Jahren, wir hatten da nämlich noch kein eigenes Auto und das von meiner Mama geliehen. Jetzt also mit eigenem Auto und zwei Kindern.

Ich fand die Modelle der Urmenschen besonders spannend (K2 waren sie eher unheimlich):

K1 brauchte, wie immer, einige Zeit zum Auftauen und ist dann begeistert durchs Museum gegangen, wollte alles wissen und hinter jede Tür schauen. Wir haben zusammen den „Steinzeitbohrer“ ausprobiert, ich habe es sogar hinbekommen, damit ein Loch ins Holz zu bohren. In der Sonerausstellung „Einfach tierisch“ konnte man vor diesen Fotowänden posieren, Teilen der Fotos online ist sogar explizit erlaubt:

Danach war es erst früher Nachmittag und wir beschlossen, in den nebenan gelegenen Wildpark zu wandern. Da waren wir noch nie und er ist wirklich toll! Die Tiere haben sich nicht viel gezeigt, aber allein der Wald war so schön. Die Düssel, kleine und große Kunstinstallationen, es gab viel zu entdecken. Für kleine Kinder wie unsere ist der Wald an sich ja schon ein Erlebnis. Stöcke und Blätter sammeln (gerade jetzt im Herbst), Steine ins Wasser schmeißen. Ein besonders schöner Stock wurde, von Papa zurechtgeschnitzt, zu Skylors Schwert, da wird jeder Spielzeugladen überflüssig. An dem herumliegenden Totholz haben wir sogar richtig viele Pilze gesehen:

Dort gefiel es uns so gut, dass wir unseren Plan, zum Abendessen zu Hause zu sein, über Bord warfen und lange blieben. K2 schlief auf Papas Schultern ein (sehr, sehr süß, heute zu zweiten Mal), K1 durfte sich ausnahmsweise im Kinderwagen ausruhen. Wir hatten auf dem Hinweg eine Pizzeria gesehen, die sich als prima geeignet entpuppte. Was für ein Zufall! Mit riesiger Spielecke und Rutsche, super Kinderwagengeeignet, Wickeltisch. Perfekt. Lecker war es auch noch.

Ich bin so gerne in der Natur. Da fällt sofort viel Anspannung von mir ab. Mit den Kindern, besonders wenn sie so super drauf sind wie heute, ist es nochmal schöner. Sollte ich öfter machen.

Es ging heim, überraschenderweise mit wachen Kindern, aber das ins Bett bringen ist mittlerweile kein Problem mehr. Nach über 8 Stunden unterwegs, mehrere davon im Wald wandernd, fühle ich mich zufriedener und entspannter als nach so manchem „ruhigen“ Tag zu Hause.

A day to remember.

Leckerer Samstag

Wo kommt denn plötzlich diese Wärme her? Ich sollte regelmäßiger den Wetterbericht lesen. Schön war es jedenfalls heute. Auch wenn ich dank K1 ultrafrüh, so gegen fünf, wach war. Und das am Wochenende, grrr.

Wir waren kurz in der Stadt, ein Geburtstagsgeschenk für einen Kindergeburtstag besorgen. Zwei Wochen vor der Feier, wir sind sowas von gut in der Zeit! (Ich schreibe das auf, damit ich nächstes Mal nicht sagen kann „Niiiiiiiie schaffe ich sowas rechtzeitig!“)

Nachmittags haben wir einfach zu Hause rumgewuselt, auf dem Balkon mit Straßenmalkreide gemalt, eine Schublade eingebaut, Schreibtisch aufgeräumt, alte Rezepthefte weggeworfen bzw. vorher noch K2 zum Spielen gegeben, Wäsche zusammengelegt. Nach Jahren mal wieder Stratovarius gehört, die sind wohl seit einiger Zeit endlich auf Googlr Play Music. Hachja erinnert mich gleich ans Abi und Studium. Da K1 immer noch leidenschaftlich gern Elefanten-App schaut, haben wir Apfelautos gegessen. Sie freut sich riesig, wenn wir die Bastelideen umsetzen, die sie dort gesehen hat.

Zu Abend gab es Wraps zum selbst belegen und die ganze Familie war zufrieden mit dem Angebot. Sehr gut.

Der definitiv knuffigste Moment des Tages, ach was, der Woche, trug sich zu, kurz nachdem K1 eingeschlafen war und ich das Schlafzimmer verlassen hatte. Plötzlich: Weinen/Rufen aus dem Tandembett. Beide Kinder. Ich gehe also wieder hin. K1:
„Mama! K2 ist aufgewacht und wollte dich haben. Aber dann hat sie mich gesehen und gelächelt, und aufgehört zu weinen. Ich hab ihr gesagt, ich rufe dich!“ – Ist das nicht supersüß? Meine Große. Sie war selbst so stolz, als sie das erzählte. Super Team, die beiden. Und für uns scheint sich das Tandembett wirklich zu bewähren.

Jetzt vernünftigerweise nach „nur“ einer Folge The Walking Dead ins Bett.

Wochenendauftakt

Orrr, Herbstferien.

Vor der Schule in der Nähe unserer Kita war heute wieder Polizei zur Verkehrskontrolle, also haben alle Eltern ausnahmsweise vorschriftsmäßig geparkt – Schön, aber der erste freie (legale) Parkplatz war so doppelt so weit weg von der Kita wie sonst und ihn zu finden hat mich eine Runde um den Block gekostet. Krass. Danach auf dem Weg zur Arbeit und zurück Stau, Stau, Stau. Ferienanfang halt.

K1 liebt den Pfannkuchenfreitag und hat mittlerweile gelernt, die Pfannkuchen komplett flächig mit Nutella zu bestreichen. Man braucht also nur die richtige Motivation!

K2 macht momentan jedes Essen zur multisensorischen Erfahrung (es landet ü-ber-all). Arrrgh. Also sie würde, wenn wir sie nicht dauernd bremsen und alles sofort abputzen würden, aber irgendwann komm ich mir dabei auch albern vor, ihr alles aus der Hand zu nehmen. Ihr schmeckte es jedenfalls auch.

Abends haben wir El Camino gesehen. Endlich wieder Futter für Breaking Bad-Fans! War gut, nicht revolutionär, aber es erzählt einige Stränge gut zuende. Das hat Spaß gemacht, so richtig mit Nachos und Salsa auf dem Sofa.

Alltagsschnipsel

Im Moment ist hier unter der Woche eher wenig erzählenswertes los. Über die Arbeit darf ich nicht wirklich was schreiben und trotz der reduzierten Arbeitszeit ist momentan wochentags einfach nicht viel Action drin. Was nicht heißt, dass es nicht schön ist, aber es ist eben viel Alltag. Tjanun. (Vielleicht könnte ich mich auch Mal aufraffen und längst versprochene Blogposts schreiben. Ähem.) Ich bin trotzdem ganz zufrieden, dass ich endlich mal regelmäßig Tagebuch führe. Habe ich oft versucht und vorher nie geschafft.

Heute war K2 sehr früh mit mir wach, kurz nach fünf, und hat sich tatsächlich so lange mit den Taschentüchern beschäftigt, dass ich fast ohne Unterbrechung duschen und mich fertig machen konnte. Ha!

Der Mann hat dann beide Kinder in Rekordzeit fertig gemacht, sodass ich trotz Kinderbringdienst um kurz nach acht auf der Arbeit war.

Nachmittags dann Wocheneinkauf, Spielen, Pizza zu Abend, Badewanne für die Kinder (wegen Paradiescreme Schoko zum Nachtisch und selbst essen wollendem Kleinkind), Brotdosen, Kinder in Bett, Bloggen, Sofa, Bett.

Nur kurz

Schnell aufgestanden und um 6:15 losgefahren… dann richtig schnell richtig viel geschafft und ab nach Hause.

Mit dem Mann über K1′ Geburtstag beratschlagt, dann musste er auch schon los, um K1 zur Musikschule zu bringen. Ich ging derweil mit K2 außer der Reihe Einkaufen, das kommt mittlerweile nur noch ganz Selten vor – zum Glück, das spart Zeit und Spontankäufe.

Dadurch sah ich K1 nur zum Abendessen und ins Bett bringen und dann vermisse ich sie schon ziemlich. Sie erzählte heute Abend ganz euphorisch. Richtig süß. Mit dieser Mimik und Gestik – zum Knutschen!

Jetzt geht es schnell ins Bett, Schlaf nachholen.

Geht so

Heute war ich mal wieder um 7 auf der Arbeit, das tat gut. Ich mag es, schon 2 Stunden Arbeit hinter mir zu haben, wenn die letzten Kollegen kommen. Und die Ruhe am Morgen, wo man konzentriert was wegschaffen kann.

Da der Mann noch krank ist, haben wir es doch tatsächlich geschafft, zwischen Arbeit und Kinderabholen eine Stunde auf dem Sofa fernzusehen. Herrlich, manchmal. Ich würde das nicht nochmal so viel machen wie früher,vor den Kindern, aber ab und an tut es echt mal gut, mitten am Tag die Beine hochzulegen, zumal ich auch leicht kränklich und unausgeschlafen bin.

Ich habe heute zufällig festgestellt, dass K2 heute genau 500 Tage alt ist. Ich habe also seit 500 Tagen nicht mehr länger als 3 Stunden am Stück geschlafen. Na, Halleluja. (Und trotzdem stille ich immernoch freiwillig und gern.) Vor 23:30 ins Bett gehen, das wäre doch eine gute Idee.

So ein richtiger Montag

… wie er im Buche steht. Zumindest der Morgen.

Schon die Nacht war mies, K2 war zwischen 4 und 5 sehr wach, was da genau war weiß ich nicht mehr, ich habe das kaum richtig mitbekommen und dementsprechend souverän reagiert, hüstel. Der Mann hat sie dann mit rausgenommen und ich konnte zum Glück noch  ein Stündchen schlafen.

K1 hat eine fiese Blase am kleinen Zeh (keine Ahnung, woher) die echt wehtat und erstmal verarztet werden musste. Das hat der Mann gemacht  und ich habe dann die beiden Kinder ohne Streit von der Wohnungstür bis in ihre Kitagruppen bugsiert, das ist doch auch eine Leistung (oder?).

Dann: Auf zur Arbeit. Schlüssel vergessen. Der Klassiker: Eine Woche Urlaub und auch noch eine andere Tasche dabei als sonst. War mir gar nicht peinlich. Okay, doch. Der nette Kollege, der mich dann nach 5 Minuten reinließ, munterte mich mit seinen eigenen Schlüssel-vergess-Geschichten auf. Bin ich wenigstens nicht die einzige. Trotzdem finde ich das sowas von unangenehm, dann aufs Klo zu gehen oder Wasser zu holen oder sonst irgendwas für das ich aus dem Trakt raus muss, dann muss ich nämlich organisieren wer mich wieder reinlässt und, nee, das ist ja schon für Schüler demütigend wenn die sich zum Pipimachen abmelden müssen.

Ja, nee, toller Montag.

Weil der Morgen so lange dauerte dann schnell Kinder abholen. Die Eingewöhnung kann man wohl getrost als abgeschlossen bezeichnen: Beide Kinder wollten nicht mit. K2 kam mit auf dem Flur auf einem Puky Wutsch entgegen, bemerkte mich erst gar nicht, liess sich dann kurz begrüßen und wollte dann sehr vehement zurück auf ihr Gefährt. Okaaay, also erstmal nach der Großen schauen. Die war im Turnraum und fing sofort an, zu weinen, als sie mich sah. Der Turnraum ist sooo schön und sie will noch nicht weg. Also, ein schlechtes Gewissen für Ganztagsbetreuung brauche ich wohl nicht zu haben. Letztendlich habe ich die hungrige Meute dann doch zum Mitkommen überredet.

Zu Hause dann: Den zweiten Reboarder für K2 auspacken – wir wechseln uns mit den Autos so oft ab, einer bringt die Kinder, einer holt sie ab, dass wir keine Lust hatten, auch noch jedes Mal das passende Auto nehmen zu müssen. Bisher hatten wir dafür noch die Babyschale im zweiten Auto. Noch schöner wäre es, auf das zweite Auto ganz verzichten zu können, vielleicht bekommen wir das irgendwann wieder hin… aber an Kauf- und Betriebskosten des Autos gerechnet fanden wir den Sitz dann doch wieder nicht so teuer und so sind wir halt super flexibel.

Zwischendurch ein mittlerer Eklat: K1 hielt Papa ein Gummibärchen hin und… er hat es gegessen. Oh nein! (Er sollte es nur halten.) Das Abendessen – Züricher Geschnetzeltes mit Kartoffeln – wollte K1 erst nicht, aber dann hat sie doch probiert und drei Portionen Kartoffeln mit Sauce verdrückt. Jetzt noch heißer Tee und Netflix. Der Nachmittag war dann ja doch ganz schön.

 

Regensonntag

So wenig unternommen an einem langen Wochenende… das hatten wir hier schon ewig nicht mehr. War aber irgendwie gut so.

Der Mann ist eh krank, aber auch für mich war die letzte Zeit sehr abgehetzt und dauernd in Aktion, da tat das mal ganz gut. Außer K1 hat hier jede/r mindestens einmal am Tag geschlafen.

Ich war bei Nieselregen mit K2 spazieren in einer Schrebergartenanlage in der Nähe, das war schön:

Hachja. Morgen ruft die Arbeit wieder. Klamotten, Taschen und Brotdosen sind bereit. Ich auch, nach hoffentlich einer guten Portion Schlaf.

WMDEDGT Oktober 2019

Hey, mal wieder ein WMDEDGT am Wochenende! Mehr finden Sie wie immer bei Frau Brüllen.

6:55 K2 wird wach, grinst mich an und setzt sich auf. Wuseln im Kinderbett, K1 kommt dazu und die Schwestern lachen sich an und beginnen sofort, zu spielen. Joa, dieses Tandem-Geschwisterbett ist für uns im Moment eine super Lösung.
Ich stehe erstmal mit den Kindern auf und lasse den kranken Mann schlafen. Frühstück für K1, K2 will irgenwie nicht so recht, vermutlich kommen die Eckzähne. Ab ins Bad und dann ins Kinderzimmer.

8:45 Von K2s Wutgebrüll wird der Mann wach. Hmpf. Wir Erwachsenen frühstücken und duschen und dann ist es auch schon Zeit für K1′ und meinen „Ausflug“ zum Ikea – die neuen Rausfallschutze? -schütze? -schutzs? für die Kinderbetten kaufen.

10:30 Wir kommen an und gehen erstmal durch die Ausstellung. K1 ist eine Ausgeburt der Kooperativität. Sie entdeckt einen Kissenbezug in lila-grün – ihre Lieblingsfarben – und ich lasse mich überreden. Die auf den Boden projizierten Pfeile findet sie total spannend und leitet mich durch die Gänge. In der Kinderabteilung schaue ich mit ihr die Zimmer an – falls wir mal was umbauen wollen, ist es ja gut, schonmal zu wissen, was sie gut findet. Ich mache einige Fotos von ihr vor Dingen, die sie toll fand. Auch das macht sie anstandslos mit, wobei ihr das Puppenhaus und die Stofftiere am schwersten fallen.
Am Restaurant hat sie noch gar keinen Hunger und wir gehen erstmal runter in die Markthalle, Kleinkram kaufen. Vorratsbehälter, Spannbettlaken, Bilderrahmen. In der Möbelhalle, wo die großen Regale mit den Paketen sind, ist schon Weihnachten ausgebrochen. Yeah, endlich mal alles anschauen, bevor die wirklich guten Sachen weg sind! K1 findet auch ungefähr alles toll und wir kaufen ein Metall-Dekohäuschen, eine Lichterkette mit Schneemännern, kleine Porzellanhäuschen, einen Wichtel… Hm, hatte ich nicht letztens noch vor, über Minimalismus zu bloggen? Ähm, ja. Das Zeug ist leider geil.

13:30 Wir haben bezahlt, verladen den Einkauf und gehen noch wie besprochen Essen. Mittlerweile ist es ziemlich voll. Nachdem wir auf Toilette waren, frage ich sie mehr rhetorisch „Und, weißt du noch, wo unser Tisch ist?“ (und bereite mich innerlich auf eine Lektion übers nie-weglaufen in großen Läden vor) und… K1 geht schnurstracks zum Tisch am anderen Ende des Restaurantbereichs zurück. Mit ihrem Orientierungssinn verblüfft dieses Kind mich immer wieder.

15:00 Zu Hause. Dem Mann geht es schon besser als gestern, K2 freut sich sehr, mich zu sehen. Wie verräumen die Einkäufe, wobei K1 im Übermut die Spitze eines Porzellan-Dekotannenbaums abbricht und mit dem Mann wieder zusammenklebt. Wir montieren die neuen Rausfallschutzdinger. Das sieht deutlich besser aus als das hohe Gitter. Fertig!

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16:30 K2, mittlerweile bei mir in der Trage da anhänglich, ist eingeschlafen. Aaaargh! Das wird ein langer Abend. Da sie jetzt eh schläft, lege ich mich eine halbe Stunde mit ihr hin, der Mann ruht sich auch aus, K1 schaut Elefanten-App im fertigen Bett. Verdient, denn sie hat echt viel geholfen und mit mir noch den Hausflur gewischt.

17:30 Ich mache mich ans Abendbrot. Heute mit Ei nach Wahl: Kochei, Bratei, Tortilla. K1 beklebt währenddessen das Deko-Häuschen mit Washi-Tape und malt Ausmalbilder. K2 ist auf dem Arm oder sabotiert das Abendbrotmachen nach Kräften (sie ist in der kurz-vorm-Laufen-können-Phase, eine sehr anstrengende für alle Seiten).
Das Essen kommt bei allen gut an. Vorteil des Nachmittagsschlafs von K2: Sie ist endlich mal nicht müde beim Abendessen. Zum Nachtisch gibt es nochmal Ameisen am Stiel, K1 ist hocherfreut. Dann: Küche auf Vordermann bringen, Kinder fertigmachen.

19:15 Der Mann verschwindet pünktlich mit K2 im Bett. Ich mache K1 fertig, wir reden noch ein wenig und lesen dann Pokédex. Heute: Entwicklungsstufen des männlichen und weiblichen Nidorans sowie effektive Attackentypen gegen Alola-Vulnona. Alles klar, oder?

20:15 Ich frage den Mann per Handy, ob K2 schon schläft. Natürlich nicht, aber ich soll ruhig reinkommen. Zusammen ins Bett gebracht werden ist natürlich super aufregend, nach etwa 20 Minuten verlasse ich frustriert den Raum und der Mann versucht es alleine, während ich blogge. Das funktioniert auch so gut, dass (wie er mir hinterher erklärte) er einschlief, während die Kinder noch wach waren, K2 zu K1 rüberkrabbelte und sie kitzelte. Also: Alle wieder wach. Der Mann bringt K2 zu mir und kümmert sich erstmal um K1. Während es im Schlafzimmer immer leiser wird, schreit K2 sich bei mir in Rage. Die arme Maus.

22:00 Der Mann holt K2 wieder ab. Ich fühle mich ziemlich nutzlos, zumindest was Kinder ins Bett bringen anbelangt. Menno.

22:15 Feierabend. Unvernünftig (Noch eine Folge The Walking Dead) oder vernünftig (gleich ins Bett)? Ach, ich hatte eh noch Durst und schlafen kann ich eh nicht direkt und… *Netflixstartgeräusch*