Noch einmal schlafen

… dann geht es ab in den Urlaub. Juchhu!

Wir reisen diesmal nicht alleine, sondern haben ein Ferienhaus für sechs Personen gebucht, in das uns ein sehr guter und langjähriger Freund und seine ebenso nette Frau begleiten werden. Ich freue mich so, die beiden mal wieder für längere Zeit zu sehen! In diesem Internet kann man echt tolle Menschen kennen lernen.

Die Kinder haben sich nachmittags bei Oma und Opa ausgetobt und schlafen hoffentlich schnell:

Das war richtig genial. Die ersten fünf Stunden zu zweit seit K2s Geburt! Und dass sie das so problemlos mitgemacht hat! Vielleicht hat auch geholfen, dass die große Schwester dabei war. Uns hat es natürlich das Packen ordentlich erleichtert, der Rest war Ruck zuck erledigt. Alles steht parat, morgen geht es ganz früh los, damit wir gut durchkommen und hier nicht frühstücken brauchen.

Sogar der heiße Tee für die Fahrt ist schon vorbereitet – die neue Thermosflasche des Mannes hält nämlich so gut warm, dass er noch nach 12 Stunden zu heiß zum trinken ist. Hihi!

Dann hoffen wir mal auf eine ruhige Nacht.

Advertisements

Alle daheim.

K1 hat schonmal kein Scharlach, soviel ist jetzt klar. Uff. Es war doch eine gute Idee des Mannes, sie die ganze Woche zu Hause zu lassen – diesmal zum Glück ohne Vereinbarkeitskarussell. Sie ist zwar noch ein wenig erkältet, aber die Ruhe tut ihr gut. Nächste Woche wollen wir doch alle fit sein, Schwimmen gehen oder in den Schnee!

K2 macht weiter gute Breifortschritte. Heute war ich schon unterwegs zum Einkaufen, als sie aus dem Mittagsschlaf aufwachte, also war sie insgesamt gut 4 Stunden ohne mich und hat eine große Portion Brei verdrückt. Yeah, Unabhängigkeit! (Das Stillen darf und ansonsten aber gern noch einige Zeit begleiten. Ich mag es.)

K2 fühlt sich mittlerweile auch im Hochstuhl wohl und kann dort einigermaßen sitzen. Das ist so unglaublich erleichternd beim Abendessen! Die Babywippe war nämlich auch schon nicht mehr der Hit. Vom Hochstuhl aus schaut sie uns zu und hat ihr Tablett fürs Fingerfood. Von dort aus haben die beiden Schwestern heute zum ersten Mal miteinander gespielt, mit so einem Kuscheltier mit Knister-, Raschel- und Ziehelementen. Doppeltes Kinderlachen im Haus – und was für welches! Quietschen aus voller Kehle. Wow, war das schön. Ich bin (als Einzelkind) immer wieder baff, was für ein enges Band diese zwei kleinen Menschen schon nach knapp 8 Monaten haben. Hach, hach.

Plan für den Abend: Nägel lackieren, Reiseplanung kontrollieren, genug Schlaf bekommen.

Packtag

Als Doppel-Elternzeitler ist so eine Urlaubsvorbereitung ja schon sehr relaxt: Heute, drei Tage vor Abfahrt, wollten wir ganz in Ruhe unsere Siebensachen packen.

Die Packliste hatte ich am Wochenende fertiggemacht. Mittlerweile kann ich da auf einen Fundus von Packlisten zurückgreifen, für Strandurlaub, Hotelurlaub, Ferienhausurlaub, ins Warme, in den Schnee. Mittlerweile gibt es kaum noch etwas, das nicht auf der Liste steht und mir erst beim Packen oder am Ferienort einfällt. Nunja, eigentlich ist es halt auch nur Packen: Überlegen, was man braucht, dann verfügbaren Platz und benötigte Sachen in Einklang bringen, alles einpacken und fertig. Aber, hm, wenn ich dann mit Packliste und Koffer in der Wohnung stehe, verzettele ich mich regelmäßig und springe von Kategorie zu Kategorie, anstatt alles einfach nacheinander abzuarbeiten. Zumindest wird es mit jeder Reise besser.

Heute Morgen klagte die große Tochter wieder über Halsweh und wir sagten der Kita für heute ab – nach der Krankheitswelle seit November haben wir wirklich keine Lust, mit Fieber und Hustenschnupfenheiserkeit im Ferienhaus neben einem riesigen Spaßbad zu hocken. War wohl auch nicht die schlechteste Idee, es geht nämlich Scharlach um und, nö, das brauchen wir nicht so schnell nochmal. Außerdem, „ich möchte aber in Ruhe packen!“ ist halt auch kein Grund, ein kränkelndes Kind trotzdem in die Kita zu schicken.

Das Kind war aber nicht schlapp und matt vor Krankheit (zum Glück!), sondern gewohnt quirlig, und da kann man manchmal einfach nur inmitten des Chaos stehen, sich in den Arm nehmen, eine Runde lachheulen und weitermachen. Irgendwann wird’s. Auch wenn ein Kind alle Badesachen „erst ausprobieren!“ will und dann mit Wasserball, Schwimmring und Schwimmflügeln durch die Wohnung wetzt.

Gute Musik hilft auch. Ohrwurm des Tages von K1′ Weihnachts-CD: „Tausend tolle Plätzchen“. Kannte ich bisher auch noch nicht. K2 hat ziemlich lange friedlich in der Trage auf meinem Rücken geschlafen, das war ganz praktisch – ein eigenes Zimmer hat sie ja nicht und sowohl im Kinder- als auch im Schlafzimmer wurde eifrig gepackt. Mein persönliches Highlight war, dass K1 sich die mitzunehmenden Kuscheltiere ausgesucht hat und ihren Schimpansen kurzerhand „Schönpanse“ getauft hat. Ich hab sie echt lieb, meinen kreativen, phantasievollen Wirbelwind.

Das Meiste ist erledigt, es fehlt nur noch ein wenig Kleinkram den ich nochmal brauche oder Kleidung, die noch trocknet. Nur noch drei Mal schlafen!

Nachforschungen

Gestern, am Sonntag, waren wir kurzentschlossen im Museum, und zwar im Archäologiemuseum, in dem ich letztens schon nur mit K2 war. Nun also mit der ganzen Familie.

Ich hatte mir schon Gedanken gemacht, was sie wohl von den menschlichen Skeletten und Schädeln halten würde… wir mussten ihr mehrfach versichern, dass diese Skelette nicht tanzen. Das erste Mal, dass sie ein Skelett gesehen hat, war nämlich im letzten Urlaub, als wir im Kinderfreizeitpark „Het Arsenaal“, ohne es vorher zu wissen, mitten in die Geisterbahn geraten sind. Und da waren tanzende Skelette.

DCIM100GOPROGOPR0750.JPG

Die Exponate fand sie doch ziemlich interessant, ganz besonders die Animation, die zeigte, wie man einen Faustkeil herstellt. Zu den Schädeln haben wir auch eine Menge Fragen beantwortet (Auf Platz 1 unangefochten: Waru-hum?). Zwischendurch flitzte sie mit ihrem Puppenbuggy herum, was die anderen Gäste und das Museumspersonal erfreulicherweise überhaupt nicht störte. Es standen sogar einige Kindertische mit Ausmalbildern und Stiften herum – sehr kinderfreundlich.

Heute dann: Elternzeitalltag und Urlaubsvorbereitungen. K2 und das Essen werden mittlerweile doch Freunde, auch mein Timing (Brei füttern, wenn das Baby hungrig genug zum Essen ist, aber das gefühlte Verhungern und die bleierne Müdigkeit noch etwas entfernt sind) wird langsam besser. Morgens Milchbrei, Abends (Mittags war das Timing blöd) Gemüsebrei, Mittags und Abends Fingerfood. Das steckt sie sich begeistert in den Mund, verlangte sogar vehement Breinachschlag. Und – meine Güte, kann dieses Baby laut sein, wenn es etwas haben will. Das Essen wurde Ihnen präsentiert vom Buchstaben „A“. Oder eher: „AAAAaaaAaAaaaAAAAaaAAAAaAAAA“.

Jetzt schlafen alle, und wir planen schon wieder Urlaub. Zwischenstopps für die Fahrt am Freitag und ich habe noch Urlaubstage für 2019 über, die wollen sinnvoll genutzt werden. Muahaha!

12 von 12 im Januar

Neues Jahr, neue Blogtradition!

Mehr gibt’s bei Draußen nur Kännchen.

1 – Guten Morgen! Wäsche für drei.

47690186_166161104349788_2736100745033735053_n

2 – Endlich mal wieder schminken!

49608312_332777254242339_8041326822859413564_n

3 – So ne Actioncam ist schon praktisch. K1 kann Fotos machen und die Spiegelreflexkamera bleibt heile.

47581614_353698522116372_8232214600551599925_n

4 – K1 läuft durch die Wohnung und fotografiert. Sie ist begeistert, ihre Augen leuchten. Ich finde die Motive, die sie auswählt, ganz toll. Die Sicht eines Kindes.

49487636_2219531078289246_2744744557261853505_n

5 – Ab die Post!

47694839_406220303453467_4966556818293637438_n

6 – Neue Reisepassfotos für die Kinder machen lassen. Vorbereitung für Norwegen und Lanzarote!

47692902_623148131437702_3238629512635867653_n

7 – Müdes Baby ist müde. Der Rest der Familie ist zum Resteessen bei den Nachbarn, die haben gestern geheiratet.

47694021_478772979317681_7452890859167597806_n

8 – Neuanschffung ausprobieren. Nächste Woche steht eine sechsstündige Autofahrt an! So kann K1 nach Herzenslust ihre Musik und Hörspiele hören – und wir unsere eigene.

47693778_2202937553070970_4728034907460334468_n

9 – Kirby Star Allies, die Demo. Mal antesten, ob das schon was für K1 ist.

49913268_1122877674546998_2081325647670963610_n

10 – Abendbrot in drei Gängen. Für die Erwachsenen Tomaten statt Brot, weil wir uns beim Resteessen der Nachbarn satt gegessen haben. Ansonsten das Übliche.

49701249_1340803802711432_7136284120487547020_n

11 – Symbolbild Einschlafbegleitung. Erfolgreich abgeschlossen.

49831068_304785003511736_4640201816884582926_n

12 – Sofa, Netflix, Urlaubsvorbereitungen (Tablet, E-Reader, Handy mit Musik, Filmen und Büchern bestücken)

47692680_359258664867197_6850176769048377371_n

Zahnnacht, die:

Nacht, in der das Baby kaum schläft, weil das Zahnen so weh tut.

So eine war letzte Nacht. Gegen halb zehn abends war es vorbei mit Schlafen, zuerst hielt ich das kleine Bündel im Arm, dann der Papa, damit ich mich bettfertig machen konnte. Dann wieder Tausch zum Stillen.

Ich hätte schwören können: Zweimal war ich nachts wach zum Stillen, jedes Mal ist sie wieder eingeschlafen. Einmal habe ich nach dem Mann getastet, ihn nicht gefunden, mir gedacht, er ist bestimmt noch im Wohnzimmer. Um sechs bin ich dann mit K2, Mann und plötzlich auch K1 im Bett aufgewacht.

Hm, dass der Mann irgendwann eine ganze Stunde mit trotz Schmerzmittel immer wieder aufheulendem Baby im Wohnzimmer auf und ab gegangen ist, habe ich komplett verschlafen. Hupsi!

So, die Packliste für den Allgäu-Urlaub steht. Nochmal nachgeschaut, was alles im Ferienhaus ist (Handtücher, Bettwäsche, Fön), Aktivitäten und nötiges Zubehör abgecheckt (Schneefeste Kleidung, Badeklamotten, passendes Schuhwerk), und noch zu kaufenden Kleinkram notiert. ich freu mich! In einer Woche geht’s los!

Ruck Zuck

Die große Tochter war heute morgen ein richtiger Sonnenschein, ich habe mich so gefreut. Sie schläft auch wieder durch, vielleicht liegt es einfach daran, dass sie mal wieder richtig gesund ist. In einer Viertelstunde waren wir im Bad fertig, das war echt gut. In der Kita bekam ich noch eine dicke Umarmung. So macht der Morgen Spaß!

A propos gesund: Antibiotika bei Atwmwegsinfekten sind ja verschrien wegen mangelnder Wirksamkeit bei den häufigen viralen Infekten, aber in meinem Fall war es wohl das Richtige. Endlich geht es mir besser, ich fühle mich wieder normal. Ich hoffe mal, dass es das jetzt erstmal war.

Der neue Kangatraining-Kurs hat angefangen. Meine Rektusdiastase ist jetzt nur noch etwa einen Finger breit, geht aber noch ziemlich in die Tiefe. Die Trainerin hat eine Physiotherapiepraxis ausfindig gemacht, wo man sich wohl damit auskennt, und mir den Kontakt vermittelt. Da werde ich mich melden und herausfinden, ob sich da noch etwas machen lässt.

Den Nachmittag verbrachten wir bei den Großeltern: Hier und da etwas helfen, quasseln, Abendessen. Die Kinder hatten auch ihren Spaß.

Jetzt noch etwas Papierkram, Project Life, Netflix, Bett. Ich brauche ein neues Buch!

Brei

Die Beikostzeit ist angebrochen im Hause Wunnibar. Ich muss gestehen, diese Phase der Nahrungsaufnahme ist nicht so meins. Die Vollstillzeit mag ich: Essen fürs Baby ist immer wohltemperiert dabei, alle paar Stunden mache ich es mir irgendwo bequem und stille halt. Wenn das Baby dann am Tisch mitessen kann ist das auch toll: Endlich gemeinsam essen, im Idealfall hat das Baby Spaß, ich habe meinen Körper wieder ganz für mich, gewinne ein großes Stück Unabhängigkeit zurück. (Bevor jemand auf die Idee kommt: Keine Diskussion über Flaschennahrung, bitte. Danke.) Aber dazwischen? Eine Riesensauerei, immer extra Brei aus dem Gläschen oder Selbstgekocht, eine/r muss füttern, dazu noch für Fingerfood sorgen und die Krümel hinterher aufwischen.

Nichtsdestotrotz habe ich auch hierbei meinen Spaß: K2 liebt es, Essen zu entdecken, verlangt lautstark und eindeutig nach ihrer eigenen Portion, sobald wir uns an den Esstisch setzen. Beim Brei macht sie mittlerweile, seit der Schneidezahn da ist, den Mund weit auf und lässt es sich schmecken. Gedünstete Karotten, Brotstückchen, Nudeln oder was sonst noch von unserem Essen geeignet ist, nimmt sie selbst in die Hand und schiebt sie sich immer zielsicherer in den Mund, kaut zufrieden darauf herum, während wir anderen essen.

Gut, dass ich diese Woche die Küche grundgereinigt habe: Der Bezug der Babywippe war erst nach dem zweiten Waschgang restlos von Breiresten befreit.

Nachtrag, 21:45, mit unruhigem Baby im Arm: Die gemeinen Blähungen von der Nahrungsumstellung mag ich auch nicht.

Moderne Eltern

Heute morgen mal wieder völlig übermüdet aufgewacht, was aber zum Teil an mir selbst lag: Ich wollte gestern Abend noch ein paar Seiten im aktuellen Buch, Neujahr von Juli Zeh, lesen. Der erste Teil des Buchs war recht interessant – als Kulisse für die Rahmenhandlung dient Lanzarote, da kenne ich mich echt gut aus und die Straße, um die es ging, bin ich auch schon mehr als einmal gefahren, wenn auch nicht mit dem Rad. Außerdem fand ich gut, dass es mal um einen Mann geht, der eine gleichberechtigte Partnerschaft lebt. Jedenfalls, im zweiten Teil wird es plötzlich superspannend und für mich als Mutter kaum auszuhalten. Ich musste einfach wissen, wie es ausgeht, und zwar sofort. Nur die Begründung für seine Probleme fand ich am Ende etwas, naja, küchentischpsychologisch. Aber ich will nicht spoilern.

So. Heute stand ein Besuch auf der Arbeit auf dem Plan – Resturlaub und Kleinkram vor meiner Rückkehr aus der Elternzeit klären.

Der neue Kollege hatte sich ja schon beim letzten Besuch bei mir disqualifiziert: Nachdem ich sagte, dass ich mich freue, bald endlich wieder arbeiten zu können und ein paar Stunden lang nicht fürs Baby verantwortlich zu sein, bekam ich den alten Spruch „Tja, haste dir halt selbst so ausgesucht!“ zu hören. Äh. Nö. Also ja, klar, habe ich, aber das mit dem „Ich wollte das so, ich will es immer noch, aber anstrengend und intellektuell unterfordernd ist es halt trotzdem“ ist da wohl noch nicht angekommen.

Von jemand anderem hörte ich noch, dass es ja toll für Kinder sei, wenn sie so viel Zeit mit der Mutter verbringen können (was ja an sich auch irgendwie stimmt), aber ich habe nur freundlich geantwortet, dass es für Kinder auch wichtig ist, dass die Eltern zufrieden sind, und für mich gehört es eben dazu, zu arbeiten, und nicht nur Kinder und Haushalt zu machen. So.

Erledigen.

So. Gestern Abend haben wir nach einem langsamen Sonntag (mit Legobauen – ein Modell noch, dann sind alle Weihnachtsgeschenke aufgebaut!) noch einen Plan für die nächste Woche gemacht, wie (fast) jeden Sonntag. Ich mag das, wenn man einen ziemlichen Wust an To-Dos hat, der sich ziemlich unschaffbar anfühlt, dann anfängt, alles auf die Wochentage zu verteilen und irgendwann sieht es dann doch ganz gut machbar aus. Diese Woche ist noch einiges zu tun, nächste Woche ist Puffer und Zeit zum Packen und dann geht es ins Allgäu!

Heute also: Actioncam kaufen (wegen netten Verkäufer doch noch den Angebotspreis und eine echt preiswerte SD-Karte bekommen), Schuhe zum Schuster bringen, Termin für Aktualisierung der Kinderreisepässe machen, Küche wienern, Handy endgültig umziehen und versandfertig machen.

Jetzt dem Nieselregen auf dem Dachfenster und dem Atem der schlafenden K2 lauschen. Das steht auf keiner To-Do-Liste.