Tag 50: Vorsichtiger Optimismus

So, als erstes: Nach einer unruhigen Nacht hat K1 seit den frühen Morgenstunden kein Erbrechen mehr und sogar 3 Mahlzeiten gegessen! Ich bin also vorsichtig optimistisch, dass sie doch nur das Abendessen irgendwie nicht vertragen hat. Morgen geht sie trotzdem noch nicht in die Kita, allein schon weil wir uns an die „48h Symptomfrei“-Regel halten, die unsere Kita sinnvollerweise aufgestellt hat.

Der Tag war… anders, ich nahm via Homeoffice an einer Schulung teil, der Mann war die meiste Zeit für K1 da, außer als er K2 zur Kita brachte, sie abholte und uns Mittagessen kaufte. Für kurze Zeit war K1 also bei mir, musste aber einigermaßen ruhig sein, wenn sie in meiner Nähe war, und ich konnte auch nicht aufstehen oder großartig mit ihr reden. Das kennt sie ja so nicht, hat aber doch ganz prima geklappt.

Nachmittags haben wir dann alle vier mit Wasserfarben gemalt – es wird wieder Zeit für neue Fensterdeko, ich bin schon ganz gespannt auf das fertige Produkt.

Wir haben nicht mehr so viele Abende bis der Mann auf Dienstreise fährt, die Kinder waren früh im Bett, also schauten wir seit… ich glaube, Monaten wieder einen Film (statt einer Serie von maximal einer Stunde). Der neue Jumanji. Nicht so gut wie der mit Robbie Williams, aber doch ganz nett gemacht.

Tag 49: Kotzi

Guten Abend!

Hier sollte eigentlich ein lustiger Blogpost stehen über meinen heutigen etwas turbulenten Nachmittag, spontan allein mit beiden Kindern (oder einer von den vielen, die ich schon seit Monaten vorbereite und nie fertigbekomme. Den über K1′ Geburtstagsfeier zum Beispiel, oder den über Minimalismus). Der Tag war, wie gesagt, turbulent aber schön. Stattdessen müssen Sie jetzt halt mit diesem Twitter-Thread vorlieb nehmen, dadrunter geht’s weiter:

Nach dem Abendessen passierte nämlich dies hier:

… und ich möchte einfach nur noch schnell alles für den Ernstfall vorbereiten und wenigstens etwas ausgeruht sein, bevor noch irgendwer losreihert.

Tag 48: Playdate

K1 hatte heute endlich, endlich ihr Playdate mit ihrer allerbesten Freundin. Ja,immer noch die, die seit letztem August nicht mehr in der Kita (sondern in der Schule) ist. Wird jeden Tag vermisst.

Entsprechend aufgeregt war K1 also heute Morgen, das erste was sie am Morgen zu mir sagte war, ob sie heute zu ihrer Freundin kann??? Naja, erstmal Kita, aber das war okay für sie.

Ich gab also die Kinder ab, arbeitete und hatte dann einen Termin, während der Mann mit den Kindern beim Playdate war. Abends empfing ich ein euphorisches Kind. So glücklich. Etwas erschöpft und leicht aus der Fassung zu bringen auch, aber eben hauptsächlich glücklich. Nächstes Playdate ist schon ausgemacht, da warten wir nicht nochmal so lange!

Tag 47: Spät

Tja, der Tag war eigentlich identisch zu letztem Sonntag: Vormittags Kleinkram und chillen, Nachmittags bis Abends schwimmen.

Letzten Sonntag schliefen beide Kinder im Auto ein und wir trugen sie ins Bett. Heute auch. Der Unterschied: K1 ist beim Hinlegen wachgeworden und, tja, das wird wohl noch ne Weile dauern. Ich hab morgen einen wichtigen Termin und muss gleich noch Zeug einpacken… Arrrgh.

Das Schwimmen war aber wieder super! Richtig schön. Ernsthaft. Um es mit K1′ Worten zu sagen: „Mama, das Schönste heute war, dass ich morgens so lange Handy gucken durfte, dass wir so lange Schwimmen waren, dass ich im großen Becken vorne stehen kann, dass ich im Babybecken rutschen war, dass wir im Whirlpool waren, dass wir hinterher im Schwimmbad Popcorn gegessen haben, …“

Tag 46: Bummel

Viel gebummelt heute.

Morgens um 6 mit K2 aufgestanden, um 8 den Mann „wecken gegangen“ und einfach mit beiden Kindern bis 10 im Bett geblieben. App gucken, Timeline durchscrollen, Kuscheln, Kitzeln, Höhlen aus Bettdecken bauen… das war erholsam.

Danach war ich kurz mit K2 in der Trage unterwegs und sie ist eingeschlafen. Ein wunderschönes Gefühl, wie ich finde.

Als nächstes Einkaufsbummel im örtlichen Einkaufszentrum. Beide Kinder mit Laufrad, für K2 war das eine Premiere:

K2 auf Laufrad. Lenker und Sattel auf tiefsmöglicher Einstellung

Wir sind also Laufrad gefahren bzw. durch die Sonne spaziert (oder dem wegflitzenden K1 hinterhergehastet, ähem), haben gegessen (K1 mag chinesische Bratnudeln, yay! Wieder ein Gericht mehr!), waren auf dem Spielplatz, haben das erste Eis des Jahres verputzt.

Wieder zu Hause hätte ich mich am liebsten direkt aufs Sofa gefläzt und dieses nur noch zum Essen holen verlassen, aber mit den Kindern Duplo und Lego spielen (und kurz dabei einschlafen, während der Mann weiterbaut) war auch sehr nett.

Tag 45: Freitagsschnipsel

Heute waren wir pünktlich mit unserer Arbeit fertig und haben unseren freien Freitagnachmittag in der Stadt genossen. Mit leckerem Essen (nix dolles, aber es gibt hier eine neue leckere Ofen-/Stampfkartoffelbude mit unfassbar leckeren Beilagen), kurzem Stadtbummel und einem Kaffee/Tee.

Mit den Kindern haben wir dann wie üblich Pfannkuchen gegessen, ich habe mit K1 noch das längst vergriffene, per Kleinanzeigen gekaufte Lego-Rückziehauto aufgebaut und mit K2 („Autuuuuu!“) damit gespielt. Beim Ins-Bett-bringen hatte K2 irgendwas, ich glaube, wäre ich meine Nachbarin, hätte ich gedacht da wird ein Kind ne halbe Stunde lang schreien gelassen. Ich war aber wirklich die ganze Zeit da, habe im Arm gehalten, beruhigt und getröstet, aber es hat nichts geholfen. Jetzt schläft sie tief und fest.

Ich freue mich schon aufs Wochenende – die Woche im fast ganz normalen Wochenplan hat echt geholfen und zumindest meinen Stresspegel wieder auf ein erträgliches Maß reduziert.

Tag 44: Kinder, Kinder

Ich hab schon lange nicht mehr aufgeschrieben, was die Kinder so machen.

K1 (5 Jahre): Meine Große spielt wirklich unglaublich gern Rollenspiele. Sie ist ein Pikachu, ein Schillok, ein Nachtschatten (aus Drachenzähmen leicht gemacht), Elsa, Anna, ein Dino, ein Hund, das Urmel… und das alles mit solch einer Beobachtungsgabe, dass all diese Rollen so dargstellt sind, dass ich sie auf dem ersten Blick erkenne und auch immer eindeutig zuordnen kann. Dazu gehören neben spezieller Sprache, Gestik und Kleidung für jede Rolle auch Accessoires wie ein Hundenapf, Urmels Ei, Elsas Eiskristalle und so weiter, die sie mit Hingabe aussucht.

Sie spielt gern mit ihren Puppen, mit Playmobil oder Lego, baut sich ihre kleinen Welten nach ihren ganz genauen Vorstellungen auf. Basteln und Malen ist auch eine große Leidenschaft, besonders das Ausschneiden und Aufkleben, was sie mittlerweile wirklich sehr genau und detailliert macht. Sie kann einige Buchstaben erkennen und ihren Namen schreiben. In der Elefanten-App schaut sie gern Videos, kann das Gesehene hinterher ziemlich gut nacherzählen oder setzt die Bastelprojekte von dort in die Tat um. K1 tanzt, singt und bewegt sich nach wie vor sehr gern, am liebsten schaut sie sich das bei Videos ab. Am Wochenende macht ihr in letzter Zeit das Schwimmen sehr viel Spaß und sie ist kurz davor, Schwimmen zu können.

K2 (20 Monate) : Das Sprechen lernen nimmt Fahrt auf. Sie kann unter anderem:

  • Mama, Papa
  • Arm, Hoch, Nuuula (Schnuller), Haben, Ja
  • Appl (Apfel), Naaanii (Banane), Wuuus (Wurst), Heiß
  • Baauuu (Bauch), Fuß
  • NEI (Nein), Doch, Was?, Nauuu (Na und?), Ööö-Auuu! (Hör auf)
  • Äuuuiii (Eule), Beebiii
  • Autuuu (Auto), Blupu (Duplo), Buch, Ball

Außerdem kann sie brüllen wie ein Drache, bellen wie ein Hund und wiehern wie ein Pferd. Verstehen kann sie natürlich schon viel mehr, so langsam sind richtige kleine Gespräche möglich, was ich ganz wunderschön finde. Sie macht uns uns besonders ihrer großen Schwester unfassbar viel und schnell nach, zum Beispiel die Tänze bei Just Dance (Into the Unknown…). Sie liebt jegliche Art von Spielzeugautos, Rutschautos, Fernsteuerautos und Buggys und schiebt diese umher, knuddelt ihre Puppen und Kuscheltiere oder stapelt Türme oder Duplo. Sie liest gern Bücher, schaut Fotos oder stempelt am Küchentisch. Spielt K1 mit Lego, ist es ihre Lieblingsbeschäftigung, sich eine Figur zu mopsen und dieser die Haare oder Mütze abzunehmen und sie immer wieder draufzusetzen – warum auch immer. Wenn sie etwas nicht möchte, kann sie das sehr vehement mitteilen, zum Beispiel wenn ich ihr Sprudel in einen Plastikbecher schütten möchte, sie aber wie wir alle aus einem Glas trinken möchte. Wie das in dem Alter wohl ziemlich normal ist, möchte sie am liebsten alles selbst tun: Auch auf Toilette gehen, sich selbst anziehen – was für ihr Alter schon sehr gut gelingt – , selbst essen, ihren Rucksack tragen und so weiter.

Ich hab euch beide sehr lieb!

Tag 43: 2 von 12…

Heute Morgen habe ich eigentlich noch mit 12 von 12 angefangen, aber dann erst 6 Stunden am Arbeitsrechner und dann nochmal 3 Stunden am Privatrechner am Projekt™ verbracht, ich könnte jetzt also 10 Versionen dieser zwei Bilder posten:

Mit weicher Handballenauflage
Fancy beleuchtet!

Und, falls Sie es bemerkt haben: Ja, ich lege die linke Hand immer noch reflexartig auf WASD, auch wenn ich tippe und nicht zocke, das bleibt so.

Tag 42: Wieder Alltag

So, ich wollte eigentlich über K2s kürzliche Worzschatzexplosion schreiben, aber das mache ich dann die Tage, ich bin nämlich sehr müde und mein Wortschatz daher klein.

Der Mann hat die Kinder ins Bett gebracht und die sind wirklich sehr süß, können einem aber den letzten am Abend noch vorhandenen Nerv kosten.

Ich mag unseren neuen Wochenplan, weil der beinhaltet, dass der Mann einen Nachmittag, während ich noch arbeite, seinen Teil der Hausarbeit macht (und ich an einem anderen Nachmittag meine). Das führt nämlich dazu, dass Teile dieser Hausarbeit sich aus meiner Perspektive einfach von selbst erledigen, und das ist ziemlich cool (Ja, ich erfülle da leider das Klischee, dass ich dem Mann dauernd reinfunke, wenn wir gemeinsam Hausarbeit machen. Ich weiß doch selbst nicht, warum. Aber das hilft mir, es eben nicht zu tun und gleichzeitig zu sehen, dass er den Krempel sehr wohl auch ohne mein Zutun sehr gut erledigt.)

Jetzt noch ein paar Seiten lesen und morgen früh arbeiten.

Tag 41: Ziemlich gechillt

Ab und an gibt es ja auch sehr glückliche Zufälle – zum Beispiel, dass ausgerechnet heute, wo gefühlt jedes Elter sich Gedanken machte, ob die Kinder aufgrund des Sturms nun in die Betreuung/Kita/Schule gehen können oder nicht, unsere Kita die jährliche Teamfortbildung hatte und ich mir daher schon vor Monaten für heute Urlaub genommen hatte.

Der Mann versuchte nach kurzem Check auf Google Maps, Lokalnachrichten und Wetterdiensten, zur Arbeit zu kommen und kam an. Ich hatte also den ganzen Tag Zeit für die Kinder und hatte mir, zumindest für den Vormittag, auch noch nichts vorgenommen weil der Sturm ja doch noch den ganzen Tag immer wieder stärker wurde, es blitzte und hagelte.

Joa, womit haben wir uns so die Zeit vertrieben? Frühstücken, Basteln, Aufräumen und Staubsaugerroboter anstellen, währenddessen im Wohnzimmer Just Dance spielen. Dann im Kinderzimmer weiterspielen, App schauen, irgendwann Mittagessen. Das sah ich übrigens, nachdem ich mich 20 Sekunden von den Kindern abgewendet hatte, um die Spülmaschine einzuräumen:

Das T-Shirt ist Programm. Hulk SMASH!!!

(Mantra: Essen lernen ist eine multisensorische Erfahrung… ) Mittagsschlaf für K2, Mittagspause für K1 und mich. Die war mit im Schlafzimmer, als ich K2 hinlegte, und fragte irgendwann unvermittelt: „Du, Mama… in der Mittagspause darf man machen, was man will, ODER???“ (Ja, darf man, das ist so eine Regel von uns. Man darf alles machen, solang es keinen anderen stört.) Ich war sehr gespannt, welches Chaos mich erwartete, aber sie hat sich dann doch nur das Malzeug geholt. Jedenfalls schlief K2 glorreiche zweieinhalb Stunden und, ich geb’s zu, ich hab zwei Stunden lang Harry Potter lesend neben dem App schauenden Kind verbracht und ich bereue nichts. Ich war so entspannt, dass ich irgendwann anfing, Wäsche zusammenzulegen, weil ich nicht mehr still daliegen wollte. Dass ich das noch erleben darf!

Danach hatte ich eigentlich überlegt, den hiesigen Indoorspielplatz, der letzte Woche neu eröffnet wurde, zu besuchen, aber der Mann hatte seine Arbeitszeit eh schon fast erreicht und es war schon nach drei. Also Wäsche fertiggemacht (mit tatkräftiger Hilfe von K1) und weitergespielt, irgendwann wieder mit K2 zusammen.

Der Mann musste dann spontan länger bleiben und da habe ich mal wieder gemerkt – manchmal kann der Tag so entspannt sein wie er will, er ist mir meistens 2 Stunden zu lang. Den Kindern auch. Den ganzen Tag waren sie super süß miteinander, K1 hat ihre Schwester nett gebeten, irgendwas zu machen, mit ihr gekuschelt und gespielt und gelacht, aber so ab fünf Uhr führt jedes Zusammentreffen zu Gebrüll, „Hau Ab! Geh Weg! Mama, K2 ärgert mich!!!“ (Hier mühsam unterdrücktes „Wenn sie an der Küche spielen will und du sie nicht lässt, IST DAS KEIN ÄRGERN“ einfügen) und auf meiner Seite zu einer immer kürzeren Lunte.

Morgen wieder: Business as usual!