Gut geplant

… denn trotz kleinem Rückschlag sind wir fertig mit den Geburtstagsvorbereitungen fürs große Kind. Ich präsentiere: Der Geburtstagstisch zum vierten Geburtstag:

Heute morgen sah das alles noch ganz locker geplant aus – wir hatten möglichst viel schon in den letzten Tagen erledigt, ich habe vormittags Krabbelgruppe und der Mann wollte in Ruhe Muffins für die Kita backen.

Erst ist ihm dann noch siedend heiß eingefallen, dass sein letzter Handreha-Termin (wegen der gebrochenen Hand)  heute ist – das war zeitlich noch ganz gut zu regeln, aber als ich dann in der Krabbelgruppe saß, meldete der Mann sich, dass er Zeuge eines Unfalls in der Tiefgarage war! Zum Glück ist ihm nichts passiert und auch sonst ist kein Mensch zu Schaden gekommen. So weit so gut. Ohne jetzt zu weit ins Detail zu gehen, war wohl die Handbremse eines Autos nicht angezogen und dieses ist gegen unser Auto gerollt. Es scheint nicht viel kaputt zu sein, aber wir haben das schon mehrfach mitbekommen, dass die modernen Autos mit guten Crashtestergebnissen halt… nachgeben, genau dafür sind sie gemacht, aber es kann halt passieren, dass durch einen sehr unspektakulären Unfall trotzdem einiges in die Brüche geht. Wir werden es herausfinden. Ärgerlich nur, dass man den Aufwand trotzdem hat.

Ab Mittag war der Mann dann mit Muffinbacken beschäftigt und ich besorgte den Heliumballon für den Geburtstagstisch. Später tauschten wir, ich buk fertig und der Mann ging mit K1 zur Musikschule.

Die Stimmung war nur eher so mittel. Der Morgen war recht stressig für alle, K2 war den halben Nachmittag eigentlich müde, konnte aber nicht schlafen (Babys in den Schlaf zu begleiten ist, sagen wir es mal so, nicht gerade meine Stärke), zum Abendessen waren wir dann alle eigentlich nur noch müde. Wir haben das aber trotzdem ziemlich ruhig und gesittet über die Bühne gekriegt.

Nach dem Ins-Bett-Bringen noch schnell den Geburtstagstisch aufgebaut, Bloggen, entspannen und Gute Nacht!

(Heute vor 4 Jahren lag ich schon in meinem Krankenhausbett, auf den Kaiserschnitt am nächsten Morgen wartend, und hatte Angst. Und so viel Vorfreude und Neugier darauf, mein Baby endlich kennen zu lernen.)

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Vorbereitungen

Es ist… Geburtstagswoche! Das wird toll!

Der Mann hat die Woche sogar spontan freigenommen, es hilft nix, die Urlaubstage müssen weg 🙂 .

Heute standen ganze 6 Punkte auf der To-Do-Liste, die wir alle erledigt haben. Seit ich meinen neuen Kalender mit Planungstools und eben To-Do-Listen habe, läuft das langsam immer besser. Habe ich vorher ellenlange Listen auf zig verschiedenen Zetteln vor mir her geschoben,  klart der Wust so langsam auf und ich habe tatsächlich nicht mehr als die vorgesehenen 4 „Priorität A“-Items pro Woche auf der Liste.

Geburtstagsvorbereitungen, nämlich. Backzutaten sind gekauft,  die Geschenke eingepackt (Einhorngeschenkpapier! Lila Geschenkband!) und die Mitgebseltüten für die Kita verziert und befüllt. In K1′ Gruppe ist es Usus, dass jedes Kind ein kleines Tütchen mit drei, vier Süßigkeiten (Kaubonbons, kleine Schokoladen oderso) bekommt. Das habe ich also auch gemacht:20181112_140859-01.jpeg

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Dann noch Bad geputzt, Termin beim Reisebüro gemacht. Schön mit dem Mann gefrühstückt, mit dem Baby gespielt und gelacht. Wenn man ihr eine Freude machen will, lacht man sie im Moment am besten an oder schneidet lustige Grimassen, das mag sie und versucht, alles nachzumachen. K1 lachte und hüpfte vorhin vor ihr, bis alle beide laut lachten und glucksten. So, so schön!

Jetzt lackiere ich mir noch die Nägel (wenn das wieder klappt, halten die bis zur Geburtstagsfeier am Wochenende!) und dann geht’s hoffentlich früh ins Bett.

Spaziergang

Sonntag, Zeit zum daheim sein, Spielen und Durchatmen für die nächste Woche. Ich habe endlich mal ausgeschlafen. K1 hat ganz ausführlich mit ihrem Duplo gespielt, das ist momentan echt ihr Ein und Alles. K2 auch, wenn sie eine kleine Duploplatte mit Steinen zum Abpflücken hat, ist sie zufrieden. Die schon längst gekauften Türen für den Kinderzimmerschrank sind auch endlich montiert und ausgerichtet. K1′ Babypuppe wurde umgezogen und mit einer Brotdose versorgt:

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Vormittags war richtig sonniges Herbstwetter, das ich mit K1 für einen kleinen Spaziergang um den Block nutzte:

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Man könnte ja meinen – und ich tendiere immer wieder dazu – das sei zu langweilig für ein Kind in dem Alter, aber weit gefehlt: Erst kamen wir an ihrer geliebten Pferdewiese vorbei und beobachteten, wie ein Pferd sich wälzte:

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Als sie noch staunend die Pferde beobachtete, rauschte in Sichtweite am Bahngleis ein Thalys vorbei – von dem erzählen wir öfters wenn wir mit K1 ihre Eisenbahnbücher lesen, weil wir, als sie noch jünger war als jetzt ihre kleine Schwester, mit dem Thalys gemeinsam nach Paris gefahren sind.

Manchmal braucht es gar nicht viel – ein Pferd, ein Zug, und die gerade-noch-dreijährige hat einen richtig spannenden Spaziergang erlebt.

Mein persönlicher Meilenstein für dieses Wochenende: Der Mann kann K2 ins Bett bringen, während ich K1 ins Bett bringe. Ohne Schreien, nochmal aufwachen, eigentlich lieber die Mama wollen. Ich stille sie vorher, dann ist sie zufrieden. Mit nicht einmal einem halben Jahr!

Siphon

Heute morgen durfte der Mann ausschlafen, während ich die Kinder fertiggemacht und mit K1 ihr Duplohaus umgebaut habe. Sie hat es sogar geschafft, neben mit und der stillenden K2 so ruhig zu spielen, dass die Kleine einschlafen konnte, und das finde ich in ihrem Alter schon echt rücksichtsvoll, am liebsten hätte sie nämlich neben uns gesessen, mit uns gekuschelt und gespielt. Morgen darf ich dann ausschlafen. Juchu!

Nach dem Mittagessen – Reispfanne mit Tomate, Zucchini und Paprika – habe ich eine kleine Mittagspause gemacht und der Mann hat unseren neuen Siphon in die Küchenspüle eingebaut. Leider fehlte ein Teil und wir mussten schnell zum Ikea, um es zu kaufen, und ich sage Ihnen: So schnell kriegt mich da Samstags Nachmittags keiner mehr hin. War das voll! Da beeile ich mich lieber morgens und bin um kurz vor zehn da.

Entsprechend fix und fertig waren wir dann kurz nach der Abendessenszeit wieder zu Hause. Morgen lassen wir es nochmal ruhig angehen, denn nächste Woche ist der Geburtstag der Großen und das wird eine volle, aber doch hoffentlich ganz tolle Woche! Und nun entschuldigen Sie mich, ich dekoriere Mitgebseltüten für die Kita.

Sankt Martin und sein Roß

Endlich, heute fand die diesjährige Sankt-Martins-Feier unserer Kita statt! K1 war schon ganz aufgeregt. Da fällt mir ein: K2 war letztes Jahr auch schon dabei. In meinem Bauch. Hach! Und da habe ich noch überlegt, wie das wohl wird mit zwei Kindern, ob ich das schaffe. Es ist toll!

Zuvor habe ich heute auf der Arbeit vorbeigeschaut, mich auf den neuesten Stand gebracht und einige Details besprochen. Mittags wollte ich dann ein wenig mit K2 spielen, aber die wollte einfach nur ganz nah bei mir sein. So ist das an manchen Tagen mit Baby. Müde war sie, ist aber immer wieder aufgewacht, wenn sie im Bett lag. Also aus der Not eine Tugend gemacht: Baby (zum ersten Mal!) auf den Rücken in die Trage gepackt und die Küche gewienert. Als der Mann dann heim kam war die Küche blitzblank und das Baby wieder gut gelaunt.

An der Kita wartete K1 schon mit Oma und Opa auf uns und nahm ihre Eulenlaterne in Empfang, die sie in der Kita gebastelt hatte. Sie sang erst zögerlich, dann laut die Martinslieder. Sie hatte sich schon seit Tagen auf das Roß (aus dem Lied, „…sein Roß, das trug ihn fort geschwind…“) gefreut und sang das Lied – mit allen Kindern, aber ohne Erwachsene! – , damit der Martin mit seinem Roß kam und mit dsm Bettler seinen Mantel teilte. Da haben K1′ Augen aber geleuchtet!Beim anschließenden Martinszug sangen wir lauthals Martinslieder, K1 trug ganz stolz ihre Laterne, und danach kehrten wir wie immer in der Kita ein. Dort gab es Martinsbrezeln, Glühwein, Kakao und Hot Dogs. So standen wie noch ein wenig bei milden Temperaturen auf dem Außengelände zusammen, aßen und tranken.

Internettaugliche Fotos sind bei gut 100 Kindern und den dazugehörigen Eltern schwierig, also hier die beiden Laternen – Eule von K1 in der Kita gebastelt, die Fußabdrücke von K1 in der Krabbelgruppe.

Jetzt bin ich platt und die Kinder in Rekordzeit im Bett. Gute Nacht!

Rotation

Ich bin seit 5 mit K2 wach, der Rest seit 6:30. Da schlief K2 schon wieder, ausnahmsweise, sonst ist sie eigentlich dann wach bis wir zur Kita fahren.

Kangatraining war mal wieder super, K2 war morgens schlecht gelaunt und das war gerade das Richtige für sie. Für mich auch, im Moment genau die richtige Trainingsintensität, wenn ich nur die Bauchübungen voll mitmachen dürfte.

Danach wollte ich „noch schnell“ einkaufen, diesmal im großen Supermarkt statt im Discounter, weil ich einige Produkte brauchte, die es nur dort gibt – das war nach dem Sport (mit massenhaft Squats, Lunges und Repeaters) aber eindeutig zu viel. Uff. Die nicht Kühlpflichtigen Sachen habe ich dann auch im Auto gelassen und der Mann hat Hochtragen und Einräumen mit K1 übernommen.

Ich war dann Nachmittags noch kurz bei meinen Eltern, mit K2 spielen und quatschen (und essen, ich hatte Hunger). Dort lief K2 dann zur Höchstform auf: Sie drehte sich, nicht nur ein Mal wie sonst, sondern immer wieder, vom Rücken auf den Bauch. Cool! Sie hat dort so eine Matte,die man mit Wasser füllen kann und in der dann so Plastikfische herumschwimmen, die man durch Drücken bewegen kann. Das Teil hat sie echt fasziniert, sie hatte so einen konzentrierten Gesichtsausdruck!

Das ging dann später am Abend weiter, als ich nochmal mit ihr spielte. Sie will selbst entscheiden, auf welcher Seite sie liegt und ganz gezielt bestimmte Dinge anfassen. Ich glaube, da steht der nächste Entwicklungssprung ins Haus!

Morgen geht es dann wieder mehr um K1, es ist nämlich Martinsumzug. Ich freue mich schon!

Jetzt gibt es noch eine Folge Daredevil und Bett.

Rückbildung

Heute (Gestern, weil ich dies gestern schrieb, aber nicht mehr fertig wurde): Letzter Termin der Rückbildungsgymnastik.

Da ich in einem fortlaufenden Kurs war, konnte ich zwischendurch wegen Urlaub und so auch mal Termine ausfallen lassen, deswegen erstreckten sich die 10 Termine auf den Zeitraum von Ende Juli (8 Wochen nach Geburt) bis jetzt, Anfang November. Der Kurs war gut, Kinderbetreuung kann ich nur empfehlen. Eine leichte Rektusdiastase habe ich immer noch, das ist ein wenig frustrierend wenn die meisten Mamas mit ihren 10 Wochen alten Babys schon mehr Bauchübungen machen dürfen als ich 23 Wochen nach der Geburt, aber was will man machen? Ich bin halt sehr klein und hatte ein durchschnittlich großes Neugeborenes. Irgendwo muss dafür ja Platz gewesen sein.

Ansonsten bin ich mit mir aber ganz zufrieden, die Hebamme meinte auch, man hat gemerkt, dass mir am Ende die Intensität des Kurses nicht mehr reichte. Wobei mir „Funktion“ da auch wichtiger ist als die „Form“ meines Körpers. Es ist schon schön, zu bemerken, dass mir die Übungen am Anfang durchaus Mühe gemacht haben, überhaupt eine bestimmte Körperhaltung einzunehmen wenn sich der Körper über Monate an dieses Etwas im Bauch gewöhnt hat und das plötzlich wieder alles weg und leer ist, und sie jetzt wieder einfach und routiniert sind und mein Körper wieder ganz meins. Obwohl es schön war, ihn 40 Wochen (okay, 38) zu teilen.

Der Rest des Tages… Hm. Kann ich den nochmal neustarten oderso? Nein? Dann kann der getrost in die Tonne.

7 Tage!

Im Vergleich zu gestern war mein heutiger Tag ziemlich unspektakulär. Das war auch ganz okay so, ich bin nämlich müde. Baby, Kleinkind und selbst zu spät im Bett – fatale Kombination.

Nachdem K1 in der Kita war, hatte ich vor der Krabbelgruppe noch etwas Zeit, die ich nutzte, um das Paket für Frau Rabe aufzugeben. Das Porto war doch überraschend günstig. Ich hoffe, es kommt schnell und heile an!

Die Krabbelgruppe war mal wieder sehr schön, wir hatten uns 3 Wochen nicht gesehen und in dem Alter ist die Entwicklung in der Zeit ja so schnell, alle sahen wieder viel größer aus. So haben wir nett zusammengesessen, mit den Kindern gespielt und gesungen.

Als besonderes Extra bastelten wir noch Martinslaternen: Fußabdrücke der Babys auf buntes Transparentpapier, oben und unten ein Streifen Tonkarton, zusammenkleben, Drahtbügel dran, fertig. So hat die Kleine sogar am Freitag eine eigene Laterne, ich freue mich schon auf den Martinszug!

Das Baby war dann völlig übermüdet: Morgens um 6 aufgewacht, dann fertiggemacht, müde ins Auto, nach 5 Minuten wieder wach weil an der Kita angekommen, wieder ins Auto, nochmal eingeschlafen und nach 2 Minuten an der Post wieder wach, in der Krabbelgruppe konnte sie nicht schlafen weil ihr die anderen zu laut waren. Also schlief sie, unruhig, bestimmt den halben Nachmittag.

Ach ja, zum Titel dieses Posts: 7 Tag, in Worten sieben, hält jetzt mein Nagellack. Nur die Ränder sind ein wenig abgenutzt, es ist nichts abgesplittert. Genial, ich bin entzückt! Da lohnt sich das Lackieren, ich muss nämlich gestehen, für 3 Tage ist es mir zu aufwendig. Aber eine Stunde für komplette 7 Tage schöne Nägel? Ich bin dabei! Woher ich das habe? Schauen Sie mal bei der Froschdomse vorbei. Lohnt sich!

Gute Nacht auch an alle Neuleser, falls jemand sich von den Frauen Rabe oder Brüllen hierhin verirrt hat und bleiben möchte (meine Blogstatistik ist gestern in nie erreichte Höhen geklettert)!

#WMDEDGT November 2018

Hui, das war ein spannender Montag!

Mehr „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

Ich weiß nicht, wer noch beim WMDEDGT mitmacht, aber es gibt jedenfalls mehrere, die heute schreiben würden „Morgens habe ich versucht, für jemanden aus dem Internet Schminke zu kaufen“. Ich bin die glückliche, die schreiben darf „Ich hab’s geschafft!“, und das erzähle ich Ihnen heute. Aber von vorn, wir sind hier ja bei WMDEDGT:

2:00 Stillen

3:00 K2 wird wach, nochmal Stillen, K1 wird wach und kommt zu uns, ich hoffe, dass keins der Kinder das jeweils andere weckt. Die Kinder schlafen, ich bin wach.

4:00 Ich bin immer noch wach.

6:20 Ich muss eingeschlafen sein. K1 weckt mich, ich bitte sie, noch leise zu sein wegen K2. Als ich die Augen öffne, sind der Mann und K2 weg. Ich kuschle noch mit K1. Um 6:30 stehen wir auf und suchen den Rest der Familie, der es sich im Wohnzimmer bequem gemacht hat. So konnten wir alle wenigstens etwas schlafen.

7:45 Das Fertigmachen war völlig unkompliziert, aber jetzt müssen wir los, der dm macht gleich auf.

8:25 Ich komme auf dem Weg von der Kita nach Hause beim dm vorbei und halte dort an. Nachdem Frau Rabe am Samstag auf Twitter gefragt hatte, wer ihr noch eine Lidschattenpalette und einen Bronzer besorgen kann, der ab heute verkauft wird, hatten sich einige gemeldet, so auch ich. Die Online-Verfügbarkeitsabfrage sah schon eher… mau aus, aber wir waren ja mehrere und eine würde schon fündig werden. Aber in dieser Filiale gab es den Aufsteller nicht. Kurz Bescheid gesagt und nach Hause.

9:00 K2 ist eingeschlafen und liegt im Bett. Ich schaue nochmal online, in einer Filiale in der Innenstadt sind noch 5 Exemplare der Palette gelistet. Ich überlege, nochmal hinzufahren.

9:30 K2 ist zwischenzeitlich wieder wach geworden, ich packe sie ein und fahre los. Der Markt hat aber schon seit 9 Uhr offen, also mache ich mit wenig Hoffnungen. Ein paar andere Twitterer sind auch schon unterwegs.

9:50 Ich komme im dm am, keine Spur vom Aufsteller. Ich frage eine Mitarbeiterin. Sie hat davon noch nichts mitbekommen, schaut aber mal im Büro nach. Mit dem vollen Aufsteller, der die angekündigten 5 Paletten enthält, kommt sie heraus. Ich laufe hinter ihr her, sodass sie alles erstmal abstellen kann. Da kommen aus dem Nichts vier, fünf Teenies oder Jungerwachsene herangeschossen und grabschen nach dem Aufsteller. Ich auch. Ich fasse Palette und Bronzer fester als meine Kontrahentinnen und habe, was ich wollte. Der Aufsteller steht noch keine 5 Sekunden auf dem Boden, da sind Palette, Bronzer und zwei der vier Lippenstifte ausverkauft.

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Wow! Das war Glück!

10:00 Ich habe schnell auf Twitter Bescheid gesagt und auch gleich bezahlt, ich war tatsächlich die erste und einzige, die fündig geworden ist. Neben mir fragen noch einige andere, ob die Produkte noch da sind, aber die Mitarbeiterinnen sagen, es macht auch keinen Sinn mehr, noch woanders hinzufahren, die sind eh sofort ausverkauft wenn sie draußen stehen.

Ich fahre weiter und versuche noch etwas bestimmtes für den Mann zu finden, um das er mich gebeten hatte, was aber leider nicht so sehr von Erfolg gekrönt ist.

12:00 Ich bin wieder zu Hause, esse zu Mittag  und mache mich ans Aufräumen und Putzen, denn heute ist Hausarbeitstag. Zwischendurch besprechen wir den Versand und ich lerne alles über das Verschicken von Paketen an Privatpersonen im außereuropäischen Ausland. Alles wegen dem Internet™! K2 schaut zu, dann schläft sie.

15:45 Mann und K1 kommen von Arbeit bzw. Kita nach Hause. K1 ist sehr müde und erschöpft. Wir trinken eine Saftschorle und machen den Haushalt fertig: Wäsche machen, Bett beziehen, Küche und Bad putzen, Verpackungsmaterial aus dem Keller holen. Nebenbei rahme ich noch ein Poster ein, der Rahmen dazu hängt nämlich seit meinem IKEA-Besuch leer in der Küche und das soll nicht so bleiben.

17:00 Wir machen langsam Abendbrot und essen. Brote, Spiegelei/Kochei, Würstchen, Gurke, Weintrauben, Apfel, Granatapfel, Müsli. K1 ist aufgeregt. K2 zersabbert begeistert ein Stück Reiswaffel. Früh übt sich!

18:00 Wir gehen ins Bad, die Kinder bettfertig machen. K2 hat Hunger und ich ziehe mich zum Stillen zurück. Der Mann bringt K1 ins Bett.

19:10 K1 schläft, ziemlich früh, aber sie war wirklich sehr müde. Wir spielen ein wenig mit K2. Ihre Füße sind so klein und süß. Ihre Hände kann sie immer gezielter bewegen. Wir bringen sie zum Lachen. Irgendwann ist sie müde.

20:00 Beide Kinder schlafen. Wir reden, viel zu lange. Ich nehme mir die Schminke vor…

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… und packe sie hoffentlich gut genug ein. Wir haben einen „lifetime supply“ an Luftpolsterfolie im Keller. Morgen früh geht’s zur Post.

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00:00 Ich habe fertig.

Spielen und reden

… das konnten wir an diesem Sonntag sehr ausführlich.

Morgens waren wir zum 2. Frühstück bei der Oma, die das alte Lego des Mannes vom Dachboden geholt hatte. Hier mal ein Ausschnitt:

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Wow!

So saßen wir dann also, alle drei Generationen, nach einem leckeren Frühstück auf dem Boden und bastelten. K1 baute ein Haus mit Küche und eine Straße, K2 lag daneben und spielte mit ein paar Duplo-Steinen, die Großen schwelgten in Erinnerungen oder bastelten einfach mit. Das hätte ich den ganzen Tag, ach was, tagelang machen können.

Am frühen Nachmittag verabschiedete ich mich dann aber schon vorzeitig, da ich mich mit ein paar ehemaligen Kollegen von der Uni traf. Wir versuchen uns so ein-, zweimal im Jahr zu treffen, es wohnen alle auch noch zumindest im Umkreis von wenigen Stunden Autofahrt. So haben wir also über alte Zeiten geredet und uns gegenseitig auf den neuesten Stand gebracht. Ziemlich genial war dabei K2, die auf dem Hinweg im Auto einschlief und dann ganz locker 2 Stunden pennte, während ich ungestört essen und reden konnte, bis dann alle die Kleine begrüßen konnten.

Als ich Abends heimkam, waren Mann und K1 schon mit der Bahn heim gefahren, es wurde zu Musik getanzt und das Abendessen stand auf dem Tisch. Ein Rundum-Sorglos-Paket! Das hat richtig gut getan.

Zwischen Abendessen/Fertigmachen und Bettzeit war sogar noch richtig viel Zeit fürs Duplo bauen. Hach, das war ein richtig schöner Sonntag.