Spazieren

Wochenende. Das große Kind ist in dieser Pandemie zur Stubenhockerin mutiert. Mit 6 sind aber Spaziergänge im Winter auch nicht unbedingt das Highlight schlechthin und weil ich falsch geplant habe hatte sie dann gar keine Lust mehr. Ich will wieder ins Schwimmbad und ins Museum. Seufz. Ich verstehe sie. Ich habe kein Ziel mehr am Wochenende außer Hausarbeit, denn wir sind ja eh zu Hause, und das schlägt mir auch auf die Motivation. Es tut mir so Leid für sie, dass so plötzlich so vieles, was sie kannte und liebte, nicht mehr möglich war und kein Ende in Sicht ist. Sie hätte vor der Schule Schwimmen lernen können, in der Musikschule die ersten Instrumente kennen gelernt. Ja, ich weiß, andere Kinder können das in nor.alen Zeiten auch nicht. Aber es war zum Greifen nah…

Immerhin war ich mit meiner Mama spazieren, danach noch mit K2 und dem Mann und habe mal wieder die 10.000 Schritte geknackt. K1 hat dann noch zu Hause Sport gemacht.

Nicht mehr so müde

Leute, ich darf vermelden: Ich war gestern pünktlich im Bett, hatte laut Fitnesstracker die längste Tiefschlafphase am Stück seit… ewig und bin um 6:45 richtig ausgeschlafen aufgewacht. Großartig!

Ich habe es schon gesagt, aber das umgestellte Bett ist echt genial. Ich könnte schwören, es ist ein neues, oder zumindest eine neue Matratze, aber das ist es nicht. Irgendwie ist es bequemer. Vielleicht mag ich auch nur das Dachfenster über mir so sehr.

Auf der Arbeit hab ich mich zwar geärgert, war dafür aber so produktiv wie die ganze Woche noch nicht.

Jetzt schlafen die Kinder und ich verziehe mich noch für ein Stündchen mit dem Mann nach Azeroth. Vielleicht bekomme ich das mit dem Schlafen ja nochmal hin.

21

Hihi, heute ist der 21. Tag des 21. Jahres des 21. Jahrhunderts.

Die Kinder waren pünktlich an der Kita, ich habe schnell eingekauft und musste aus Gründen eine andere Karte als üblich zum Bezahlen nutzen – und an der Kasse war natürlich die PIN aus meinem Kopf verschwunden. Ich wäre am liebsten im Boden versunken, unsichtbar geworden oderso. Nach 2 Minuten ist sie mir dann wieder eingefallen, nochmal alles aufs Band da ich inzwischen für den Kunden nach mir Platz gemacht hatte, alles bezahlt und eingepackt, aber danach war mir eigentlich gar nicht nach Arbeiten zumute. Eher nach ins Bett legen und Decke übern Kopf ziehen.

Naja, gearbeitet hab ich dann doch, der Nachmittag mit den Kindern war ruhig, das Abendessen laut, jetzt bringe ich noch die Kinder ins Bett und schaffe es hoffentlich früh ins Bett.

Mittwoch, Alltag

Das neue Schlafzimmer-Layout ist super.

Der Morgen fing auch ganz gut an, ich wurde um sieben (7!!!) von K1 geweckt und hatte um 7:10 Uhr beide Kinder angezogen am Frühstückstisch sitzen. Dann… ist K2 die Müslischale kolossal umgekippt, ich habe es gar nicht gesehen, aber es war einfach ü.ber.all. Ich konnte der Kleinen nicht mal böse sein, sie war so geknickt „Mama, Milch is mir runnerfallt. Bin traurig.“. Also Boden, Tischbeine, Tischplatte von oben und unten, Sitzbank, Theke geputzt. Orrr.

Trotz des späten Aufwachens waren wir um fünf nach acht an der Kita, ich um halb neun beim Arzt und um halb zehn am Schreibtisch. Juchu.

An fernsehfreien Mittwoch hat sich K1 wieder Lego ausgesucht, der Mann hat sich in der Zeit mit K2 beschäftigt.

Danach noch ein wenig Ausruhen (es ist so toll, vom Bett aus nach oben zu schauen und den Himmel zu sehen, und beim Hinsetzen direkt die Zimmertür i Blick zu haben!), Abendessen, Baden, Bett.

Bettbeulen!

Leute, es ist ernst.

Wir haben Bettbeulen.

Dieses Bild entstand während, oder besser kurz nach, der heutigen Umräumaktion. Das Bett stand nämlich bisher um 180° gedreht an der anderen Wand. Und so gefällt es uns viel besser! Bisher ging das so nicht, weil wir ganz am Anfang hier mehr Schränke hatten und später weil das Tandembett da war, und beides hätte so halt nicht gepasst. So muss ich jetzt nicht mehr jedes Mal ums ganze Bett herumgehen, um ins Bett oder aus dem Schlafzimmer raus zu kommen. Und ich kann aus dem Bett den Sternenhimmel sehen. Und der Mann hat etwas mehr Platz für seinen Mini-Schreibtisch.

Nur die Bettbeulen, da müssen wir uns noch drum kümmern. Wie haben wir uns die bloß eingefangen?

Montagsmüdigkeit

Tja, ne, die Nacht war eher unruhig.

Heute war ich mit Kinder abholen dran und ich sag’s mal so: Das war mit Sicherheit keine Absicht, aber wenn das große Geschwister mit einem Traubenzuckerlolli in der Hand aus der Gruppe kommt und das kleine ohne, ist der Weg zum Auto mit dem kleinen Kind nicht ganz so einfach und eher laut. Zumal ich heute weder Essen noch Trinken dabei hatte (Trinken sehe ich ein, aber ich mag die Krümel vom Essen überall im Auto nicht und die 10 Minuten bis nach Hause sind ja auch nicht wer weiß wie lang).

Der Nachmittag war ruhig, K1 hat sich mal wieder für My little Pony entschieden, fand ich super, Paupetchaul kommt mir gerade zu den Ohren raus. Beide Kinder haben aus Ruhegründen nacheinander geduscht und anstatt eine halbe Stunde zu kochen, haben wir den Kindern einfach Müsli gemacht, das eine Kind hat normal viel gegessen und das andere so ungefähr vier Mal so viel wie vom warmen Essen die letzten Tage.

Jetzt: Schlaf nachholen.

Schnee, Lego und ein Umbau

So wenig in den letzten Tagen und Wochen passiert ist – heute könnte ich Seite um Seite schreiben.

Der Mann weckte mich planmäßig um acht, ich konnte endlich mal wieder gut schlafen. Da war er allerdings schon vom ersten Schneespaziergang mit den Kindern zurück! Das hatten wir gestern so abgesprochen – Wenn es am Ende schon morgens geregnet hätte, hätten sie ansonsten wegen meinem Ausschlafen den Schnee verpasst. Alle waren also zufrieden und ich bereitete gegen 9 englisches Frühstück zu, auf das ich mal wieder richtig Hunger hatte. Baked Beans, Würstchen, Spiegeleier.

Dann wollte ich doch auch nochmal in den Schnee (wir waren gestern Nacht schon einmal ganz kurz draußen) und K2 wollte auch nochmal, also sind wir mit dem Schlitten losgezogen:

Jaja, wer *richtig* Schnee hat, lacht laut auf bei dem Gedanken, auf dieser nicht einmal die Grasnarbe komplett bedeckenden Minischneeschicht einen Schlitten zu benutzen, aber wir fahren dieses Jahr nunmal nicht nach Winterberg und auch nicht in die Elfringhauser Schweiz, also war es entweder das oder gar kein Schlitten.

K2 hat sich ein wenig ziehen lassen aber tatsächlich unheimlich Spaß daran gehabt, den Schlitten einfach hinter sich her zu ziehen. Ich habe es auch sehr genossen. Auch die Kommentare: „Da eine Snee! Da noch eine Snee! Snee runterfefallt! Is kalt, der Snee! Slittenfaahn! Ich mach das! Du niss!“

Zu Hause war K2 supermüde und hat erstmal Mittagsschlaf gemacht, dann gab es frische Hühnersuppe, dann: Faulenzen und spielen, während der Schnee langsam wegregnete.

K1 und ich fingen an, mein Weihnachtsgeschenk aufzubauen, K1 kann ernsthaft gut Lego bauen und von der Detailverliebtheit des Modells bin ich auch sehr beeindruckt:

K2 und der Mann holten derweil die Kugelbahn wieder hervor:

Das war sehr tiefenentspannt. So entspannt, dass der Mann und ich den ersten Teil des Schlafzimmerumbaus in Angriff nahmen, während die Kinder zufrieden in Kinder- und Wohnzimmer spielten: den Abschied vom Tandembett. Hach, das war eine des besten Entscheidungen für uns, aber seit die Kinder im Kinderzimmer einschlafen, kommen sie nachts im Zweifelsfall eh ins große Bett, die Kinderbetten im Schlafzimmer sind seitdem unbenutzt und deswegen haben wir jetzt eins der zwei Betten abgebaut, was uns dringend benötigten Platz verschafft, um Bett und Schreibtisch umzustellen.

Einen Teil haben wir schon geschafft, der Rest kommt dann in den nächsten Tagen. Danach dann noch: Trauer des Kindes begleiten. K1 hasst Abschiede, sie ist da wie ich. Ich war auch ein wenig traurig beim Abbau, aber 1. ich habe den Zeitpunkt selbst entschieden, 2. ich bin erwachsen, 3. ich profitiere direkt von den Änderungen und 4. mir ist bewusst, dass dieser Abschied nötig ist, um eben den benötigten Platz zu haben. Das hat das Kind alles nicht und muss da trotzdem durch. Ich hoffe, wir konnten ihr dabei ein wenig helfen. Nix umzustellen ist ja auch keine Alternative, zum einen wohnen wir schließlich auch hier und zum anderen wird das durch Vermeiden ja auch nicht besser – nur durch Erleben, vernünftige Begleitung durch uns und immer wieder erfahren, dass das vorbeigeht und am Ende vielleicht doch eine schöne neue Lösung herauskommt.

Pille Palle…

Ich hab da was vorbereitet:

Ha, nach ein paar Wochen Üben ist das das erste, das ich veröffentlichungswürdig fand. Ich kann ja schlecht das ganze Haus mit Bügelperlenkränzen pflastern.

Dir Arbeit war… nunja, 5 Stunden Besprechungen halt. Am besten fand ich, dass ich die Kinder um Punkt acht an der Kita abgegeben habe, dann einkaufen gefahren bin und um kurz or neun schon fertig am Schreibtisch saß und mich ins Meeting einwählte.

Ich freu mich jetzt echt aufs Wochenende. Ein wenig haben wir sogar vor: Die Möbel wollen aufgebaut, Fensterbilder zuendegebastelt und die letzten Weihnachtsüberbleibsel weggeräumt werden. Ich hoffe, wir bekommen dieses Jahr auch nochmal Schnee, wenigstens ein kleines bisschen.

Ereignisarmer Alltag

Vorläufiges Wochenplanfazit: Der Haushalt läuft ganz passabel, aber Me-Time und Sport fällt gefühlt bei uns beiden noch sehr flach. Nagut, vielleicht muss sich das noch etablieren.

Beim Mittagessen haben wir schnell beim Möbelschweden vorbestellt, das ist ja mittlerweile sehr komfortabel, heute gab es einen Laden in der Umgebung, der alle Artikel auf Lager hatte und so haben wir bald zwei „richtige“ Bürostühle.

Sonst war nachmittags angenehm wenig los. Alltag halt, kein Stress, kein Streit, einfach in Ordnung. Ist ja auch mal schön.

Fernsehfreier Mittwoch

Juchu, fernsehfreier Mittwoch. Haben wir nicht mehr gemacht, seit die Kinder aus der Kita raus waren. Heute also nach der Kita kein Fernsehen, stattdessen dürfen sich die Kinder etwas wünschen. Heute spielte K1 erstmal ganz in Ruhe alleine mit dem neuen Playmobil-Haus, dann hatten wir uns vorgenommen, ein Rezept aus ihrem neuen Backbuch umzusetzen. Das wird nicht nur mit Bechern geliefert, mit denen man alle Zutaten abmessen kann, alle Rezepte sind auch so bebildert, dass ein Kind die Anweisungen erkennt, ohne lesen zu können. Also genau das Richtige fürs Vorschulalter und etwas mehr Selbstständigkeit.

Hefeteig-Raupen

Das hat Spaß gemacht.

Während der Mann die Kinder ins Bett brachte, bin ich noch sehr tief in Sea Shanty TikTok versunken und ich vermisse Singen manchmal sehr.