Vorstellung vs. Realität

Der Vormittag

Wie ich es mir vorstellte: Morgens im Bett kuscheln, gutgelaunt aufstehen, fertigmachen und frühstücken. Während der Mann mit K2 kuschelt, basteln K1 und ich die Abschiedsgeschenke für ihre Erzieherinnen (Oh, nur noch 2 Wochen U3-Gruppe!).

Wie es wirklich war: Ich wache um 7 auf, der Mann todmüde weil schlecht geschlafen und seit 5:30 mit K1 wach. Ich lasse ihn ausschlafen, bastle mit K1 die Geschenke, sie hilft begeistert mit. Währenddessen jongliere ich K2. Auf der Wickelauflage auf dem Badezimmerboden kann sie einschlafen, während ich ihrer Schwester helfe, aber wehe man legt sie schlafend ab! Genaues Anzeichnen mit viereinhalb Kilo schlafendem Baby vorn im Tragetuch ist nicht ganz so einfach, aber mit dem Ergebnis (hier noch ohne Namen und persönlichen Brief) sind wir zufrieden:

Die Idee ist aus diesem Blogpost von dailypia. Vielen Dank für die Inspiration und detaillierte Anleitung!

Der Abend

Vorstellung: Nach dem Nachmittag bei Oma im Garten ist K1 im Auto eingeschlafen (wie erwähnt: seit 5:30 wach, ohne Mittagsschlaf). K2 hat gut getrunken und ist zufrieden. Das wird bestimmt ein ruhiger Abend. Bloggen! Fotoalbum! Fernsehen! Früh ins Bett!

Realität: 500m von zu Hause entfernt fängt K2 im Auto an zu schreien. Damit K1 nicht aufwacht, steige ich aus, binde sie ins Tragetuch und laufe mit ihr heim. Dabei schläft sie wie geplant ein. Zu Hause – Mist, die Wäsche auf dem Balkon hatte ich ganz vergessen. Erstmal aufräumen, dann Baby ablegen. Nach 5 min wacht sie wieder auf, es isf halb neun. Schreien, schuckeln, Fliegergriff, stillen, da capo, immer wieder. Zwischendurch wechseln wir Erwachsenen uns ab. In den Pausen falte und verräume ich die Wäsche. Der Mann versucht es nochmal mit dem Tragetuch. Ich schiele Richtung Computer, entscheide mich aber doch, mich sicherheitshalber erstmal bettfertig zu machen. Der Mann stürmt ins Bad, das Baby kotzt (sorry, das kann man nicht anders nennen) über Kleidung, Body, Tragetuch, in ihre eigenen Haare und den Nacken (wie macht sie das bloß?). Ich wasche sie, der Mann zieht sich um. K2 brüllt und weckt K1, deren Zimmer direkt ans Bad grenzt. Der Mann kümmert sich um sie.

Ich liege im Bett. K2 schläft erschöpft neben mir ein (faszinierend, sie ist da so „Boah, das war anstrengend, ich penn mal ne Runde“, K1 war da immer „Wer hat meinen Magen ausgepumpt? Ich hab Hunger!“). Dabei blogge ich am Handy. Nicht die Geschichte, die ich mir vorgestellt hatte. Gleich ist Mitternacht. Die Kinder schlafen.

Sämtliche Rechtschreib- und Logikfehler sind der Situation geschuldet. Gute Nacht!

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